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Wider den Strich gedacht

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Ein faszinierender Querschnitt durch das Lebenswerk von Wolf Jobst Siedler. Der Band versammelt die wichtigsten Essays anlässlich seines 80. Geburtstags und reflektiert ein halbes Jahrhundert der Auseinandersetzung mit literarisch-künstlerischen, historischen und politischen Fragen. Pointiert und elegant formuliert, argumentiert Siedler oft brillant gegen den herrschenden Zeitgeist und bietet den Rückblick eines großen Verlegers, der als Autor seine Epoche geprägt hat. Nach dem Krieg wandte sich Siedler der Literatur zu und beschäftigte sich mit den Autoren, die in dieser Zeit bedeutend waren. Besonders Uwe Johnson, dessen Erstling „Mutmaßungen über Jakob“ Siedler mit Begeisterung aufnahm, faszinierte ihn ein Leben lang. Doch zunehmend richtete Siedler seinen Blick auf andere Themen: die untergegangenen Provinzen im Osten, das Leid der Flüchtlinge und die Untaten der Gewaltherrschaft. Diese Erfahrungen traten für ihn vor die Literatur. Bei seinen Stellungnahmen zum Berliner Städtebau waren es historische Aspekte, die sein Denken prägten. Seine ästhetischen Urteile beruhen nicht auf flüchtigen Moden, sondern auf einer tiefen Verwurzelung in der Geschichte seiner Stadt und seines Landes. Dieses Buch zeigt einen Autor, der mit stilistischer Brillanz den Zeitgeist herausfordert und sich gegen Geschichts- und Traditionsvergessenheit zur Wehr setzt, während er auch die bleibenden Leistungen würdigt.

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Wider den Strich gedacht, Wolf Jobst Siedler

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
1,43 zł

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Tytuł
Wider den Strich gedacht
Język
niemiecki
Wydawca
Siedler
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
ISBN10
3886808440
ISBN13
9783886808441
Seria
Tagi
Opis
Ein faszinierender Querschnitt durch das Lebenswerk von Wolf Jobst Siedler. Der Band versammelt die wichtigsten Essays anlässlich seines 80. Geburtstags und reflektiert ein halbes Jahrhundert der Auseinandersetzung mit literarisch-künstlerischen, historischen und politischen Fragen. Pointiert und elegant formuliert, argumentiert Siedler oft brillant gegen den herrschenden Zeitgeist und bietet den Rückblick eines großen Verlegers, der als Autor seine Epoche geprägt hat. Nach dem Krieg wandte sich Siedler der Literatur zu und beschäftigte sich mit den Autoren, die in dieser Zeit bedeutend waren. Besonders Uwe Johnson, dessen Erstling „Mutmaßungen über Jakob“ Siedler mit Begeisterung aufnahm, faszinierte ihn ein Leben lang. Doch zunehmend richtete Siedler seinen Blick auf andere Themen: die untergegangenen Provinzen im Osten, das Leid der Flüchtlinge und die Untaten der Gewaltherrschaft. Diese Erfahrungen traten für ihn vor die Literatur. Bei seinen Stellungnahmen zum Berliner Städtebau waren es historische Aspekte, die sein Denken prägten. Seine ästhetischen Urteile beruhen nicht auf flüchtigen Moden, sondern auf einer tiefen Verwurzelung in der Geschichte seiner Stadt und seines Landes. Dieses Buch zeigt einen Autor, der mit stilistischer Brillanz den Zeitgeist herausfordert und sich gegen Geschichts- und Traditionsvergessenheit zur Wehr setzt, während er auch die bleibenden Leistungen würdigt.