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Über den Menschen

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Kaum ein Forschungsgebiet hat sich in den letzten drei Jahrzehnten so rasant entwickelt wie die Neurowissenschaften, die gleichzeitig intensive interdisziplinäre Debatten ausgelöst haben. Im Zentrum dieser Diskussion steht die Frage, ob neurowissenschaftliche Erkenntnisse unser traditionelles Menschenbild infrage stellen. Philosophen lehnen dies oft ab und argumentieren, dass die Neurowissenschaften nicht in der Lage sind, Aussagen über die geistig-kulturelle Welt des Menschen zu treffen. Sie behaupten, Konzepte wie Sinnhaftigkeit, Geschichtlichkeit, Lebensweltlichkeit, Willensfreiheit und Sprache könnten nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Gerhard Roth widerlegt in seinem neuen Werk diese Sichtweise und beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Gehirn und Geist, Anlage und Umwelt sowie die Bedingungen für Entscheidungen und Handeln. Anknüpfend an seinen Bestseller entwirft er ein zugängliches Bild des Menschen als geistig-soziales Wesen, das auf die Erfassung seines eigenen Sinns und seiner Lebenswelt ausgerichtet ist. Roths Fazit ist, dass der Mensch in seiner Komplexität weder allein durch Neurowissenschaften noch durch Geistes- und Sozialwissenschaften vollständig erfasst werden kann, sich jedoch dennoch in die Einheit der Natur einfügt.

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Über den Menschen, Gerhard Roth

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Über den Menschen
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
ISBN10
3518587668
ISBN13
9783518587669
Seria
Opis
Kaum ein Forschungsgebiet hat sich in den letzten drei Jahrzehnten so rasant entwickelt wie die Neurowissenschaften, die gleichzeitig intensive interdisziplinäre Debatten ausgelöst haben. Im Zentrum dieser Diskussion steht die Frage, ob neurowissenschaftliche Erkenntnisse unser traditionelles Menschenbild infrage stellen. Philosophen lehnen dies oft ab und argumentieren, dass die Neurowissenschaften nicht in der Lage sind, Aussagen über die geistig-kulturelle Welt des Menschen zu treffen. Sie behaupten, Konzepte wie Sinnhaftigkeit, Geschichtlichkeit, Lebensweltlichkeit, Willensfreiheit und Sprache könnten nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Gerhard Roth widerlegt in seinem neuen Werk diese Sichtweise und beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Gehirn und Geist, Anlage und Umwelt sowie die Bedingungen für Entscheidungen und Handeln. Anknüpfend an seinen Bestseller entwirft er ein zugängliches Bild des Menschen als geistig-soziales Wesen, das auf die Erfassung seines eigenen Sinns und seiner Lebenswelt ausgerichtet ist. Roths Fazit ist, dass der Mensch in seiner Komplexität weder allein durch Neurowissenschaften noch durch Geistes- und Sozialwissenschaften vollständig erfasst werden kann, sich jedoch dennoch in die Einheit der Natur einfügt.