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Einführung in die deutsche Literatur des 20. [zwanzigsten] Jahrhunderts

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Widerspruchsfreiheit ist eine Mangelerscheinung oder ein Widerspruch Hans Magnus Enzenberger. Die Überlegungen zur Einführung, die wir im ersten Band angestellt haben, gelten auch für diesen dritten. Seine verspätete Veröffentlichung im Vergleich zu den vorhergehenden Bänden ist nicht nur auf interne Probleme zurückzuführen. Vielmehr hat die hochschuldidaktische Präsentation und Diskussion der behandelten Themen in einer Teamvorlesung im Sommer 1977 verdeutlicht, dass eine schärfere Konturierung der Nachkriegsliteratur und ihrer Bedingungen erforderlich ist. Dies betrifft grundlegende Fragen, wie die angemessene Perspektivierung eines Zeitabschnitts, der sowohl Geschichte ist als auch bis in die Gegenwart reicht. Auch die Zeitabgrenzung selbst musste überdacht werden. Während die Abgrenzung nach „hinten“ dem gängigen Verständnis folgt und 1945 als Zäsur setzt, wird die Kontinuität gewisser literarischer Teile mit der Zeit davor nicht negiert. Dennoch hat sich nach dem Kriegsende, sowohl politisch als auch in den personellen Konstellationen, eine „neue“ literarische Situation ergeben. Die Frage nach der Grenzziehung in Richtung literarischer Aktualität stellte sich auch im Hinblick auf die Auswahl der zu behandelnden Autoren. Wir haben uns entschieden, die Reflexion jüngster Verhältnisse in den Werken älterer Autoren zu berücksichtigen.

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Einführung in die deutsche Literatur des 20. [zwanzigsten] Jahrhunderts, Erhard Schütz

Język
Rok wydania
1980
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Einführung in die deutsche Literatur des 20. [zwanzigsten] Jahrhunderts
Język
niemiecki
Rok wydania
1980
Oprawa
miękka
ISBN10
3531114255
ISBN13
9783531114255
Seria
Opis
Widerspruchsfreiheit ist eine Mangelerscheinung oder ein Widerspruch Hans Magnus Enzenberger. Die Überlegungen zur Einführung, die wir im ersten Band angestellt haben, gelten auch für diesen dritten. Seine verspätete Veröffentlichung im Vergleich zu den vorhergehenden Bänden ist nicht nur auf interne Probleme zurückzuführen. Vielmehr hat die hochschuldidaktische Präsentation und Diskussion der behandelten Themen in einer Teamvorlesung im Sommer 1977 verdeutlicht, dass eine schärfere Konturierung der Nachkriegsliteratur und ihrer Bedingungen erforderlich ist. Dies betrifft grundlegende Fragen, wie die angemessene Perspektivierung eines Zeitabschnitts, der sowohl Geschichte ist als auch bis in die Gegenwart reicht. Auch die Zeitabgrenzung selbst musste überdacht werden. Während die Abgrenzung nach „hinten“ dem gängigen Verständnis folgt und 1945 als Zäsur setzt, wird die Kontinuität gewisser literarischer Teile mit der Zeit davor nicht negiert. Dennoch hat sich nach dem Kriegsende, sowohl politisch als auch in den personellen Konstellationen, eine „neue“ literarische Situation ergeben. Die Frage nach der Grenzziehung in Richtung literarischer Aktualität stellte sich auch im Hinblick auf die Auswahl der zu behandelnden Autoren. Wir haben uns entschieden, die Reflexion jüngster Verhältnisse in den Werken älterer Autoren zu berücksichtigen.