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Verlage ohne Verleger

Über die Zukunft der Bücher

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Warum hat sich das Verlagswesen in jüngster Zeit radikal verändert? In seiner Polemik beschreibt André Schiffrin die Gründe: Industrielle Rendite-Erwartungen. Unternehmensberater statt Lektoren. Pharaonische Manager-Gehälter. Zockermentalitäten. Klaus Wagenbach springt in seinem Nachwort dem Kollegen bei: Wann werden die Spekulanten unser Gewerbe wieder verlassen? Warum hat sich das Verlagswesen in den letzten Jahren radikal verändert? In seiner Polemik (die gleichzeitig in neun Ländern erschien) beschreibt Schiffrin die Gründe. Ausgehend von eigenen Erfahrungen im Pantheon Verlag und der Entwicklungen in den USA untersucht er die Ursachen für den Zerfall einer Welt, in der dem Verleger Geschmack und Risiko überlassen worden waren. Die Ursachen sind: keine Querfinanzierung mehr – jedes Buch und jede Abteilung muss profitabel sein. Industrielle Rendite-Erwartungen. Ersetzung der Lektorate durch Marketing-Fachleute. Das Ergebnis ist: Es erscheinen keine Bücher mehr mit einer Auflagenerwartung von weniger als 6.000 bis 10.000 Exemplaren. Das Neue aber – ob in der Politik, Literatur oder Wissenschaft – kommt auf leisen Sohlen und in kleinen Auflagen. Eine moderne Gesellschaft ohne neue Ideen? Ohne unabhängige Verlage entsteht keine Kultur.

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Verlage ohne Verleger, Andre Schiffrin

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
12,33 zł

Metody płatności

4,0
Bardzo dobra
5 Ocena

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Tytuł
Verlage ohne Verleger
Podtytuł
Über die Zukunft der Bücher
Język
niemiecki
Wydawca
Wagenbach
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
124
ISBN10
3803123879
ISBN13
9783803123879
Seria
Oryginalna nazwa
The business of books
Ocena
4 z 5
Opis
Warum hat sich das Verlagswesen in jüngster Zeit radikal verändert? In seiner Polemik beschreibt André Schiffrin die Gründe: Industrielle Rendite-Erwartungen. Unternehmensberater statt Lektoren. Pharaonische Manager-Gehälter. Zockermentalitäten. Klaus Wagenbach springt in seinem Nachwort dem Kollegen bei: Wann werden die Spekulanten unser Gewerbe wieder verlassen? Warum hat sich das Verlagswesen in den letzten Jahren radikal verändert? In seiner Polemik (die gleichzeitig in neun Ländern erschien) beschreibt Schiffrin die Gründe. Ausgehend von eigenen Erfahrungen im Pantheon Verlag und der Entwicklungen in den USA untersucht er die Ursachen für den Zerfall einer Welt, in der dem Verleger Geschmack und Risiko überlassen worden waren. Die Ursachen sind: keine Querfinanzierung mehr – jedes Buch und jede Abteilung muss profitabel sein. Industrielle Rendite-Erwartungen. Ersetzung der Lektorate durch Marketing-Fachleute. Das Ergebnis ist: Es erscheinen keine Bücher mehr mit einer Auflagenerwartung von weniger als 6.000 bis 10.000 Exemplaren. Das Neue aber – ob in der Politik, Literatur oder Wissenschaft – kommt auf leisen Sohlen und in kleinen Auflagen. Eine moderne Gesellschaft ohne neue Ideen? Ohne unabhängige Verlage entsteht keine Kultur.