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Am Rubikon

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Westberlin, Sommer 1968. Durch das beherzte Eingreifen des ebenso aufstrebenden wie umtriebigen Stefan Heyer in die gemütlichen Umsturztätigkeiten der Kommune V wird diese von einer politisierenden Wohngemeinschaft, die sich wohlig mit der Ästhetisierung des Häßlichen befaßt, nacheinander und in überraschender Folge zu einer Erziehungsanstalt für vermeintliche Abgesandte der Arbeiterklasse, zu einem revolutionären Tribunal der rückhaltlosen Selbstreinigung, zu einem wirkungsvollen Therapiezentrum für unvorhandene sexuelle Störungen, zu einem schwungvollen Raubdruckbetrieb, zu einem Ort hemmungslosen Volkszorns, zu einer vorgetäuschten Bombenbauwerkstatt und überhaupt zur Bühne ungeahnter Verwicklungen, Geständnisse und Umschwünge. Der progressive Zug der Zeit läßt sich selbst durch einen schrecklichen Betrug nicht aufhalten, in dessen Folge die Weltrevolution beinahe an Bleivergiftung stirbt, und auch nicht davon, daß die Gelder für den bewaffneten Kampf quasi von der NPD beaufsichtigt werden. Schließlich bewirkt Gudrun aus Bietigheim in Schwaben mit ihrer Untreue, daß aus einem Polizeispitzel ein echter Revolutionär wird, der tragisch, aber mit Anstand endet. Die Lücke, die er hinterläßt, schließt ein leibhaftiger Kriminalbeamter, der sein Herz für die Neue Linke entdeckt und so zum Mitgründer eines Vortrupps der Roten Armee wird.

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Am Rubikon, André Müller

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Am Rubikon
Język
niemiecki
Wydawca
Weltkreis
Rok wydania
1987
Oprawa
miękka
ISBN10
3881424016
ISBN13
9783881424011
Seria
Kategorie
Opis
Westberlin, Sommer 1968. Durch das beherzte Eingreifen des ebenso aufstrebenden wie umtriebigen Stefan Heyer in die gemütlichen Umsturztätigkeiten der Kommune V wird diese von einer politisierenden Wohngemeinschaft, die sich wohlig mit der Ästhetisierung des Häßlichen befaßt, nacheinander und in überraschender Folge zu einer Erziehungsanstalt für vermeintliche Abgesandte der Arbeiterklasse, zu einem revolutionären Tribunal der rückhaltlosen Selbstreinigung, zu einem wirkungsvollen Therapiezentrum für unvorhandene sexuelle Störungen, zu einem schwungvollen Raubdruckbetrieb, zu einem Ort hemmungslosen Volkszorns, zu einer vorgetäuschten Bombenbauwerkstatt und überhaupt zur Bühne ungeahnter Verwicklungen, Geständnisse und Umschwünge. Der progressive Zug der Zeit läßt sich selbst durch einen schrecklichen Betrug nicht aufhalten, in dessen Folge die Weltrevolution beinahe an Bleivergiftung stirbt, und auch nicht davon, daß die Gelder für den bewaffneten Kampf quasi von der NPD beaufsichtigt werden. Schließlich bewirkt Gudrun aus Bietigheim in Schwaben mit ihrer Untreue, daß aus einem Polizeispitzel ein echter Revolutionär wird, der tragisch, aber mit Anstand endet. Die Lücke, die er hinterläßt, schließt ein leibhaftiger Kriminalbeamter, der sein Herz für die Neue Linke entdeckt und so zum Mitgründer eines Vortrupps der Roten Armee wird.