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Land der großen Ströme

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Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschwand das Land der großen Ströme an der Warthe, Weichsel, Bug und Memel weitgehend aus unserem Bewusstsein. Die Erinnerung an diese vergessenen Landschaften, Völker und ihre Geschichte eröffnet einen Blick auf eine versunkene Welt: die west-östliche Kultursymbiose von Polen bis Litauen, zu deren Entwicklung die Deutschen seit dem Mittelalter maßgeblich beigetragen haben, ebenso wie zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Seit der ersten historischen Erwähnung Polens und Litauens spielte sich deutsche Geschichte in diesem Teil Europas ab, oft durch Deutsche, die hier eine neue Heimat fanden. Sie waren natürliche Mittler zwischen West und Ost und ein wesentlicher Faktor in den deutschen Beziehungen zu Ostmitteleuropa, einer Nachbarschaft, die zwar selten ganz frei von Spannungen war, jedoch über das vergangene Jahrtausend für beide Seiten fruchtbar war. Diese Darstellung spannt den Bogen über mehr als tausend Jahre, von der Anwerbung deutscher Siedler durch polnische und litauische Fürsten im Mittelalter bis zur deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg und der darauf folgenden Vertreibung der Deutschen aus ihrer östlichen Heimat. Dabei wird deutlich, dass friedliche Zeiten der Nachbarschaft überwogen, während Kämpfe und gegenseitiger Hass eher die Ausnahme waren, beides jedoch zur Geschichte gehört und nicht verschwiegen werden kann.

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Land der großen Ströme, Joachim Bahlcke

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Land der großen Ströme
Język
niemiecki
Wydawca
Siedler
Rok wydania
1996
Oprawa
twarda
Liczba stron
575
ISBN10
3886802043
ISBN13
9783886802043
Seria
Opis
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verschwand das Land der großen Ströme an der Warthe, Weichsel, Bug und Memel weitgehend aus unserem Bewusstsein. Die Erinnerung an diese vergessenen Landschaften, Völker und ihre Geschichte eröffnet einen Blick auf eine versunkene Welt: die west-östliche Kultursymbiose von Polen bis Litauen, zu deren Entwicklung die Deutschen seit dem Mittelalter maßgeblich beigetragen haben, ebenso wie zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Seit der ersten historischen Erwähnung Polens und Litauens spielte sich deutsche Geschichte in diesem Teil Europas ab, oft durch Deutsche, die hier eine neue Heimat fanden. Sie waren natürliche Mittler zwischen West und Ost und ein wesentlicher Faktor in den deutschen Beziehungen zu Ostmitteleuropa, einer Nachbarschaft, die zwar selten ganz frei von Spannungen war, jedoch über das vergangene Jahrtausend für beide Seiten fruchtbar war. Diese Darstellung spannt den Bogen über mehr als tausend Jahre, von der Anwerbung deutscher Siedler durch polnische und litauische Fürsten im Mittelalter bis zur deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg und der darauf folgenden Vertreibung der Deutschen aus ihrer östlichen Heimat. Dabei wird deutlich, dass friedliche Zeiten der Nachbarschaft überwogen, während Kämpfe und gegenseitiger Hass eher die Ausnahme waren, beides jedoch zur Geschichte gehört und nicht verschwiegen werden kann.