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Anton Romako

Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa

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Anton Romakos »Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa« wird als visionäres Werk gefeiert und gehört zum Kanon der europäischen Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Das reich bebilderte Buch dokumentiert die Entstehung des Bildes und stellt es in den historischen, militärgeschichtlichen und künstlerischen Kontext der Zeit. Bei seiner ersten Präsentation im Wiener Künstlerhaus 1882 wurde das Werk jedoch fast ausnahmslos abgelehnt und verspottet. Romako brach mit den Konventionen der historischen Schlachtenmalerei und setzte das Wissen des Publikums über den Verlauf des Seegefechts voraus. Er verlegte die dramatische Spannung in die Phantasie des Betrachters, was einen fundamentalen Wandel darstellt: Es wird nicht mehr die historische Tat selbst berichtet, sondern das Fühlen und Erleben der handelnden Personen in einem entscheidenden Moment. Romakos Werk kann somit als Vorläufer heutiger Erzähltechniken von »Suspense« betrachtet werden. Zudem hatte seine Malerei Einfluss auf die österreichischen Expressionisten, wie Oskar Kokoschka. Um die revolutionäre Auffassung des Gemäldes zu verstehen, beleuchtet das Buch den historischen, militärgeschichtlichen und künstlerischen Kontext der Zeit sowie Romakos Œuvre.

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Anton Romako, Agnes HussleinArco, Anton Romako

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Anton Romako
Podtytuł
Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa
Język
niemiecki
Wydawca
Hirmer
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
ISBN10
3777427616
ISBN13
9783777427614
Seria
Opis
Anton Romakos »Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa« wird als visionäres Werk gefeiert und gehört zum Kanon der europäischen Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Das reich bebilderte Buch dokumentiert die Entstehung des Bildes und stellt es in den historischen, militärgeschichtlichen und künstlerischen Kontext der Zeit. Bei seiner ersten Präsentation im Wiener Künstlerhaus 1882 wurde das Werk jedoch fast ausnahmslos abgelehnt und verspottet. Romako brach mit den Konventionen der historischen Schlachtenmalerei und setzte das Wissen des Publikums über den Verlauf des Seegefechts voraus. Er verlegte die dramatische Spannung in die Phantasie des Betrachters, was einen fundamentalen Wandel darstellt: Es wird nicht mehr die historische Tat selbst berichtet, sondern das Fühlen und Erleben der handelnden Personen in einem entscheidenden Moment. Romakos Werk kann somit als Vorläufer heutiger Erzähltechniken von »Suspense« betrachtet werden. Zudem hatte seine Malerei Einfluss auf die österreichischen Expressionisten, wie Oskar Kokoschka. Um die revolutionäre Auffassung des Gemäldes zu verstehen, beleuchtet das Buch den historischen, militärgeschichtlichen und künstlerischen Kontext der Zeit sowie Romakos Œuvre.