Bookbot

Triëdere #23. Der philologische Affekt

Parametry

  • 140 stron
  • 5 godzin czytania

Więcej o książce

Das Schaffen Werner Hamachers (1948-2017) steht für eine produktive Auseinandersetzung mit dem Poststrukturalismus und den damit verbundenen Debatten. Als Theoretiker, Übersetzer und Lehrender hat Hamacher eine Beschäftigung mit Literatur und ihren Kontexten vorgelebt, die von Genauigkeit, Eleganz und weitläufiger Fachkenntnis geprägt war. Seine Studien zu Hegel oder Celan setzen Maßstäbe für geisteswissenschaftliches Arbeiten, während seine thesenhaften Veröffentlichungen wie „Für - Die Philologie“ und „95 Thesen zur Philologie“ weit über die Fachwelt hinaus rezipiert wurden. In seinen späten Schriften versteht Hamacher sein Denken weniger als Theorieangebot, sondern als Erkundung eines „philologischen Affekts“. Diese „philía“, die Befreundung mit der Sprache, wird von Philosophie und Theorie abgegrenzt, jedoch offensiv entgrenzt. Die vorliegende Ausgabe untersucht, wie sich Hamachers Denken konturieren lässt, welche produktiven Reibungspunkte sich ergeben und inwiefern der philologische Affekt für eine poetisch-theoretische Auffassung von Wissenschaftlichkeit stehen kann. Es wird nach einem gegenwärtigen Denken, Schreiben und Forschen von/mit/über Literatur in Bezug auf Hamachers Werk gefragt. Beiträge stammen u.a. von Arantzazu Saratxaga Arregi, Susan Bernstein, Artur R. Boelderl und weiteren.

Zakup książki

Triëdere #23. Der philologische Affekt, Martin A. Hainz

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Triëdere #23. Der philologische Affekt
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
140
ISBN10
3854495633
ISBN13
9783854495635
Seria
Kolekcja
Triëdere
Tagi
Opis
Das Schaffen Werner Hamachers (1948-2017) steht für eine produktive Auseinandersetzung mit dem Poststrukturalismus und den damit verbundenen Debatten. Als Theoretiker, Übersetzer und Lehrender hat Hamacher eine Beschäftigung mit Literatur und ihren Kontexten vorgelebt, die von Genauigkeit, Eleganz und weitläufiger Fachkenntnis geprägt war. Seine Studien zu Hegel oder Celan setzen Maßstäbe für geisteswissenschaftliches Arbeiten, während seine thesenhaften Veröffentlichungen wie „Für - Die Philologie“ und „95 Thesen zur Philologie“ weit über die Fachwelt hinaus rezipiert wurden. In seinen späten Schriften versteht Hamacher sein Denken weniger als Theorieangebot, sondern als Erkundung eines „philologischen Affekts“. Diese „philía“, die Befreundung mit der Sprache, wird von Philosophie und Theorie abgegrenzt, jedoch offensiv entgrenzt. Die vorliegende Ausgabe untersucht, wie sich Hamachers Denken konturieren lässt, welche produktiven Reibungspunkte sich ergeben und inwiefern der philologische Affekt für eine poetisch-theoretische Auffassung von Wissenschaftlichkeit stehen kann. Es wird nach einem gegenwärtigen Denken, Schreiben und Forschen von/mit/über Literatur in Bezug auf Hamachers Werk gefragt. Beiträge stammen u.a. von Arantzazu Saratxaga Arregi, Susan Bernstein, Artur R. Boelderl und weiteren.