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Als Wolfgang Hilbig am 2. Juni 2007 starb, verlor die deutschsprachige Literatur eine einzigartige Stimme. Bis zuletzt gelangen ihm Gedichte von dunkler, träumerischer Schönheit – sie waren der Anfang und das Ende seines Schreibens. Selbst in seinen großen Romanen war der lyrische Ton unüberhörbar. Ausgehend von den Traditionen der Romantik, des Symbolismus, des Expressionismus und geprägt von den Alltagserfahrungen eines Arbeiterlebens in der DDR, schuf er sich seine eigene Sprache: leidenschaftlich und voll brennender Sehnsucht, elegisch, grüblerisch, zärtlich. Es spricht ein Widerständiger und Verletzter, ein »Traumverlorener, ein versprengter Paradiesgänger« (Süddeutsche Zeitung) – es spricht ein Dichter, ein Mensch.als sie noch jung waren die windewar ich verworrenund blind und taubfür ihren gesangjetzt wenn ich das land durchstreifeund nicht mehr weißwo ich binund nichts mehr wissen willin meinem herzendenk ich an die windedie alt geworden sindWolfgang Hilbig

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Werke, Wolfgang Hilbig

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Werke
Język
niemiecki
Wydawca
S. Fischer
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
544
ISBN10
3100336410
ISBN13
9783100336415
Seria
Kategorie
Ocena
5 z 5
Opis
Als Wolfgang Hilbig am 2. Juni 2007 starb, verlor die deutschsprachige Literatur eine einzigartige Stimme. Bis zuletzt gelangen ihm Gedichte von dunkler, träumerischer Schönheit – sie waren der Anfang und das Ende seines Schreibens. Selbst in seinen großen Romanen war der lyrische Ton unüberhörbar. Ausgehend von den Traditionen der Romantik, des Symbolismus, des Expressionismus und geprägt von den Alltagserfahrungen eines Arbeiterlebens in der DDR, schuf er sich seine eigene Sprache: leidenschaftlich und voll brennender Sehnsucht, elegisch, grüblerisch, zärtlich. Es spricht ein Widerständiger und Verletzter, ein »Traumverlorener, ein versprengter Paradiesgänger« (Süddeutsche Zeitung) – es spricht ein Dichter, ein Mensch.als sie noch jung waren die windewar ich verworrenund blind und taubfür ihren gesangjetzt wenn ich das land durchstreifeund nicht mehr weißwo ich binund nichts mehr wissen willin meinem herzendenk ich an die windedie alt geworden sindWolfgang Hilbig