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Mondwanderungen

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Einen Mythos erzählen, heißt ein Urgeschehen zur „zeitlosen Gegenwärtigkeit“ bringen. Dies ist nur in einem Geflecht von Beziehungen möglich - "Es ist im Ganzen etwas wunderbar Reiz- und Geheimnisvolles um die Welt der 'Beziehungen'.„ Mittler zwischen ihnen, “zwischen Oben und Unten", zwischen Mythos und Bericht ist in Thomas Manns 'Joseph und seine Brüder' der Mond, der Schutzpatron der Erzähler seit frühester Zeit. Mit seinem Wegweiser durch den Roman übernimmt Hermann Kurzke diese „hermetische“ Aufgabe auf wissenschaftlicher Grundlage und verdeutlicht dem Leser der Tetralogie - ihn auf diese Weise zu wiederholter Lektüre herausfordernd - detailliert dessen Aufbau und Personnage, Thomas Manns brillante, geistvolle, ironisch distanzierte Verbindung der Mythen mit eigener Lebenserfahrung und vielfältigem Quellenstudium, berichtet über die Entstehung und die Wirkungsgeschichte dieser Tetralogie und stellt sie dem Gesamtwerk gegenüber. Hermann Kurzke vergißt darüber nirgends Thomas Manns Kunst, seine Leser zu lenken und, unter Einbeziehung des Vokabulars seiner Zeit, vor allem diesen Mythos „mit eleganter Umständlichkeit und Überlegenheit, zärtlichem Spott und vielsagendem Augenzwinkern“ (Marcel Reich-Ranicki) zu vergegenwärtigen.

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Mondwanderungen, Hermann Kurzke

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
24,78 zł

Metody płatności

5,0
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Tytuł
Mondwanderungen
Język
niemiecki
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
212
ISBN10
3596118069
ISBN13
9783596118069
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Einen Mythos erzählen, heißt ein Urgeschehen zur „zeitlosen Gegenwärtigkeit“ bringen. Dies ist nur in einem Geflecht von Beziehungen möglich - "Es ist im Ganzen etwas wunderbar Reiz- und Geheimnisvolles um die Welt der 'Beziehungen'.„ Mittler zwischen ihnen, “zwischen Oben und Unten", zwischen Mythos und Bericht ist in Thomas Manns 'Joseph und seine Brüder' der Mond, der Schutzpatron der Erzähler seit frühester Zeit. Mit seinem Wegweiser durch den Roman übernimmt Hermann Kurzke diese „hermetische“ Aufgabe auf wissenschaftlicher Grundlage und verdeutlicht dem Leser der Tetralogie - ihn auf diese Weise zu wiederholter Lektüre herausfordernd - detailliert dessen Aufbau und Personnage, Thomas Manns brillante, geistvolle, ironisch distanzierte Verbindung der Mythen mit eigener Lebenserfahrung und vielfältigem Quellenstudium, berichtet über die Entstehung und die Wirkungsgeschichte dieser Tetralogie und stellt sie dem Gesamtwerk gegenüber. Hermann Kurzke vergißt darüber nirgends Thomas Manns Kunst, seine Leser zu lenken und, unter Einbeziehung des Vokabulars seiner Zeit, vor allem diesen Mythos „mit eleganter Umständlichkeit und Überlegenheit, zärtlichem Spott und vielsagendem Augenzwinkern“ (Marcel Reich-Ranicki) zu vergegenwärtigen.