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Jahrhundertschicksale

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  • 275 stron
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Der Sammelband beleuchtet die vielfältigen Exilgeschichten von Frauen in der Sowjetunion und bietet Einblicke in ein bislang vernachlässigtes Forschungsfeld. Die Beiträge basieren auf einer interdisziplinären Tagung der Arbeitsgemeinschaft 'Frauen im Exil' und zeigen die politischen sowie persönlichen Dimensionen des Massenschicksals von Frauen. Analysiert werden die Erfahrungen deutschsprachiger Exilantinnen, einschließlich der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen des sowjetischen Exils sowie der Herausforderungen im Berufs- und Familienleben. Ein zentrales Thema ist der Widerspruch zwischen den idealistischen Erwartungen der Hitler-Flüchtlinge und dem bald einsetzenden stalinistischen Terror. Politische Verfolgung traf viele Exilantinnen der dreißiger und vierziger Jahre ebenso direkt wie ihre Angehörigen, und viele Frauen verloren ihr Leben während des 'Großen Terrors'. Das schwierige Schicksal der Überlebenden in der Nachkriegszeit, insbesondere das Schweigen über den stalinistischen Terror in der DDR, wird ebenfalls thematisiert. Die Autorinnen und Autoren porträtieren engagierte Frauen, die für ihre Vision einer sozial gerechten Welt einen hohen Preis zahlten. Der Band stellt sowohl prominente als auch unbekannte Frauen vor und ergänzt ihre Lebensgeschichten durch seltene Fotos und ein Gespräch mit Zeitzeuginnen sowie eine detaillierte Liste repressierter deutschsprachiger Exilantinnen.

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Jahrhundertschicksale, Simone Barck

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Jahrhundertschicksale
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
275
ISBN10
3931836932
ISBN13
9783931836931
Seria
Opis
Der Sammelband beleuchtet die vielfältigen Exilgeschichten von Frauen in der Sowjetunion und bietet Einblicke in ein bislang vernachlässigtes Forschungsfeld. Die Beiträge basieren auf einer interdisziplinären Tagung der Arbeitsgemeinschaft 'Frauen im Exil' und zeigen die politischen sowie persönlichen Dimensionen des Massenschicksals von Frauen. Analysiert werden die Erfahrungen deutschsprachiger Exilantinnen, einschließlich der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen des sowjetischen Exils sowie der Herausforderungen im Berufs- und Familienleben. Ein zentrales Thema ist der Widerspruch zwischen den idealistischen Erwartungen der Hitler-Flüchtlinge und dem bald einsetzenden stalinistischen Terror. Politische Verfolgung traf viele Exilantinnen der dreißiger und vierziger Jahre ebenso direkt wie ihre Angehörigen, und viele Frauen verloren ihr Leben während des 'Großen Terrors'. Das schwierige Schicksal der Überlebenden in der Nachkriegszeit, insbesondere das Schweigen über den stalinistischen Terror in der DDR, wird ebenfalls thematisiert. Die Autorinnen und Autoren porträtieren engagierte Frauen, die für ihre Vision einer sozial gerechten Welt einen hohen Preis zahlten. Der Band stellt sowohl prominente als auch unbekannte Frauen vor und ergänzt ihre Lebensgeschichten durch seltene Fotos und ein Gespräch mit Zeitzeuginnen sowie eine detaillierte Liste repressierter deutschsprachiger Exilantinnen.