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Der Friedhofgeher

Roman

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  • 204 strony
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Ein Jahr im Leben eines Blumenhändlers. Täglich dreht er seine Runde auf dem gegenüber seinem Geschäft liegenden Friedhof. Die Toten werden zu seinen Gefährten, er sinniert über Gott und die Welt und stemmt sich mit Humor und Lakonie gegen den ökonomischen Niedergang, der Friedhof ist für ihn sein Garten, sein Paradies. Die Blumen sind seine Freude, die Iris zieht ihn in ihren Bann. „Mein Laden ist der Außenposten des Friedhofs.“ „Ich werde am Eingang meines Friedhofs die Fahne mit der Aufschrift ‚Es lebe der Friedhof‘ hissen.“ „Der Blumenladen ist meine Bühne, ich bin mein Publikum, ich verneige mich unter tosendem Applaus, werfe Kusshände und signiere Autogrammkarten, ich sinke in der Garderobe in den Sessel nieder und erblicke im Spiegel rote Lippen.“ „Ich habe Angst, dass die Krise auch mein Geschäft zerfrisst. Ich höre den Politikern nicht mehr zu, sie helfen mir nicht, sie lassen mich mit den Sorgen allein. Ich gehe nicht mehr zur Wahl, wozu auch, die Banken entscheiden, ich habe sie nicht gewählt. Ich zähle jeden Abend das Geld, es wird weniger. Ich müsste handeln und weiß nicht, was ich noch tun kann.“

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Der Friedhofgeher, Klaus Dermutz

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Friedhofgeher
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
204
ISBN10
3948156883
ISBN13
9783948156886
Seria
Kategorie
Opis
Ein Jahr im Leben eines Blumenhändlers. Täglich dreht er seine Runde auf dem gegenüber seinem Geschäft liegenden Friedhof. Die Toten werden zu seinen Gefährten, er sinniert über Gott und die Welt und stemmt sich mit Humor und Lakonie gegen den ökonomischen Niedergang, der Friedhof ist für ihn sein Garten, sein Paradies. Die Blumen sind seine Freude, die Iris zieht ihn in ihren Bann. „Mein Laden ist der Außenposten des Friedhofs.“ „Ich werde am Eingang meines Friedhofs die Fahne mit der Aufschrift ‚Es lebe der Friedhof‘ hissen.“ „Der Blumenladen ist meine Bühne, ich bin mein Publikum, ich verneige mich unter tosendem Applaus, werfe Kusshände und signiere Autogrammkarten, ich sinke in der Garderobe in den Sessel nieder und erblicke im Spiegel rote Lippen.“ „Ich habe Angst, dass die Krise auch mein Geschäft zerfrisst. Ich höre den Politikern nicht mehr zu, sie helfen mir nicht, sie lassen mich mit den Sorgen allein. Ich gehe nicht mehr zur Wahl, wozu auch, die Banken entscheiden, ich habe sie nicht gewählt. Ich zähle jeden Abend das Geld, es wird weniger. Ich müsste handeln und weiß nicht, was ich noch tun kann.“