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Zwischen Gott, Mensch und Teufel

Beobachtungskonstellationen in der deutschen Flugpublizistik der frühen Neuzeit

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  • 148 stron
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Im Gros frühneuzeitlicher Darstellungen des Teufels als angsteinflößende Monstrosität fallen die erzählerischen und graphischen Umsetzungen auf, die einen merkbar anderen Weg einschlagen. Hierzu zählt die Inszenierung des diabolischen Feindes als latente Gefahr in der Flugpublizistik. Der ontologische Status des Teufels als lauernder Beobachter changiert dabei oftmals zwischen personalem äußeren Feind und Imagination innerer Selbstgefährdung. Die Studie geht der Funktionsweise von Bild-Text-Kombinationen nach, die ihre Wirksamkeit durch eine solche spezifische Gestaltung gerade zu erhöhen suchen. Die innerbildliche Wahrnehmungsproblematik überträgt sich hierbei als rezeptionsästhetischer Irritationsmoment auf die übergeordnete Beobachtungsebene Betrachtender. Im Fokus der Untersuchung stehen Beobachtungskonstellationen zwischen Gott, Mensch und Teufel sowie bildliche und narrative Strategien und Effekte der Aufmerksamkeitslenkung. Wachsamkeit gegenüber dem Teufel im Sinne einer moralischen Selbst- und sozialen Fremdbeobachtung wird durch den medialen Habitus der Sichtbarmachung besonders wirkungsvoll erprobt und eingeübt. Das Buch zeigt, dass das illustrierte Flugblatt hierdurch als Medium der Vigilanz schlechthin gelten kann.

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Zwischen Gott, Mensch und Teufel, Alena Martin-Ruland

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zwischen Gott, Mensch und Teufel
Podtytuł
Beobachtungskonstellationen in der deutschen Flugpublizistik der frühen Neuzeit
Język
angielski, niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
148
ISBN10
3111320685
ISBN13
9783111320687
Seria
Opis
Im Gros frühneuzeitlicher Darstellungen des Teufels als angsteinflößende Monstrosität fallen die erzählerischen und graphischen Umsetzungen auf, die einen merkbar anderen Weg einschlagen. Hierzu zählt die Inszenierung des diabolischen Feindes als latente Gefahr in der Flugpublizistik. Der ontologische Status des Teufels als lauernder Beobachter changiert dabei oftmals zwischen personalem äußeren Feind und Imagination innerer Selbstgefährdung. Die Studie geht der Funktionsweise von Bild-Text-Kombinationen nach, die ihre Wirksamkeit durch eine solche spezifische Gestaltung gerade zu erhöhen suchen. Die innerbildliche Wahrnehmungsproblematik überträgt sich hierbei als rezeptionsästhetischer Irritationsmoment auf die übergeordnete Beobachtungsebene Betrachtender. Im Fokus der Untersuchung stehen Beobachtungskonstellationen zwischen Gott, Mensch und Teufel sowie bildliche und narrative Strategien und Effekte der Aufmerksamkeitslenkung. Wachsamkeit gegenüber dem Teufel im Sinne einer moralischen Selbst- und sozialen Fremdbeobachtung wird durch den medialen Habitus der Sichtbarmachung besonders wirkungsvoll erprobt und eingeübt. Das Buch zeigt, dass das illustrierte Flugblatt hierdurch als Medium der Vigilanz schlechthin gelten kann.