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Durch Schönheit zur Freiheit

Die Welt von Weimar-Jena um 1800

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Bei seinem ersten Besuch in Weimar fand Goethe eine ernüchternde Realität vor: das Schloss war eine Brandruine, die Infrastruktur marode, und die Stadt wurde als ein armes Nest wahrgenommen. Dennoch zog es um 1800 bedeutende Dichter und Denker in diese Doppelstadt. Georg Schmidt bietet einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt von Weimar und Jena und eröffnet neue Perspektiven auf die bekannten Werkstätten der Schönheit. Das klassische Weimar begann in den frühen 1770er-Jahren, als in Deutschland ein Gefühl des Stillstands herrschte und neue Impulse dringend benötigt wurden. Vor dem Hintergrund dramatischer Ereignisse schildert Schmidt den Alltag an Ilm und Saale, beleuchtet die Motive und Netzwerke der Akteure und zeigt, wie die Symbiose von Hof und Universität, Dilettantismus und Wissenschaft, Aufklärung und Klassik sowie Romantik und Idealismus die Stadt zu einem Zentrum geistiger Bestrebungen machte. So entsteht das Bild einer Stadt der Bürger, Musen und Genies, in der im Schatten von Revolution, Terror und den Herausforderungen der Moderne eine unterschätzte Alternative entworfen wurde, die den Menschen durch ästhetische Erziehung auf die Freiheit vorbereiten sollte.

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Durch Schönheit zur Freiheit, Tobias-Georg Schmidt

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Durch Schönheit zur Freiheit
Podtytuł
Die Welt von Weimar-Jena um 1800
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
384
ISBN10
3406785565
ISBN13
9783406785566
Seria
Ocena
3,35 z 5
Opis
Bei seinem ersten Besuch in Weimar fand Goethe eine ernüchternde Realität vor: das Schloss war eine Brandruine, die Infrastruktur marode, und die Stadt wurde als ein armes Nest wahrgenommen. Dennoch zog es um 1800 bedeutende Dichter und Denker in diese Doppelstadt. Georg Schmidt bietet einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt von Weimar und Jena und eröffnet neue Perspektiven auf die bekannten Werkstätten der Schönheit. Das klassische Weimar begann in den frühen 1770er-Jahren, als in Deutschland ein Gefühl des Stillstands herrschte und neue Impulse dringend benötigt wurden. Vor dem Hintergrund dramatischer Ereignisse schildert Schmidt den Alltag an Ilm und Saale, beleuchtet die Motive und Netzwerke der Akteure und zeigt, wie die Symbiose von Hof und Universität, Dilettantismus und Wissenschaft, Aufklärung und Klassik sowie Romantik und Idealismus die Stadt zu einem Zentrum geistiger Bestrebungen machte. So entsteht das Bild einer Stadt der Bürger, Musen und Genies, in der im Schatten von Revolution, Terror und den Herausforderungen der Moderne eine unterschätzte Alternative entworfen wurde, die den Menschen durch ästhetische Erziehung auf die Freiheit vorbereiten sollte.