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Das ging ja wohl VORBEI, Genosse Minister

Meine 13 Jahre als Leiter der Staatlichen Jagdwirtschaft Lindow in der Inspektion Staatsjagd der DDR

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Es ist zwar über 30 Jahre her, aber dank akribischer Dokumentation und eines wachen Geistes erscheint vieles noch wie eben erst vorbei. Als Oberförster in der Oberförsterei Straupitz/Spreewald tätig, klingelte 1976 das Telefon. Der Leiter der Inspektion Staatsjagd der DDR, Oberforstmeister Johannes Richter, meldete sich an. Er kam und offerierte mir die Erwartung des Ministers für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft, dass ich meine Bereitschaft erkläre, Leiter eines Staatsjagdgebietes zu werden, in dem vor allem führende Personen von Partei und Regierung der DDR mit ihren Gästen jagen. Was ich erlebte, ist keine wissenschaftliche Dokumentation, sondern bezieht sich auf persönliche Aufzeichnungen, Erinnerungen und Restdokumente. Hohe Schalenwildbestände und ein sachkundiges Personal sollte die Voraussetzungen schaffen, dass jagende Gäste wie Honecker, Krenz, Schalck-Golodkowski, hochrangige Minister und ausländische Gäste „Weidmannsheil“ hatten und ein völlig neues Zentrum mit mehreren zweckdienlichen Gebäuden entstand. Dafür mussten auch etliche Sonderwünsche und persönliche Marotten ertragen werden und am Ende ging der Schuss dann doch vorbei! Aber so manche Anekdote – absolute Diskretion wurde vorausgesetzt – und auch manch einmaliges Jagderlebnis blieben im Gedächtnis haften.

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Das ging ja wohl VORBEI, Genosse Minister, Jürgen Herold

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das ging ja wohl VORBEI, Genosse Minister
Podtytuł
Meine 13 Jahre als Leiter der Staatlichen Jagdwirtschaft Lindow in der Inspektion Staatsjagd der DDR
Język
niemiecki
Wydawca
NWM-Verlag
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
244
ISBN10
3946324614
ISBN13
9783946324614
Seria
Kategorie
Opis
Es ist zwar über 30 Jahre her, aber dank akribischer Dokumentation und eines wachen Geistes erscheint vieles noch wie eben erst vorbei. Als Oberförster in der Oberförsterei Straupitz/Spreewald tätig, klingelte 1976 das Telefon. Der Leiter der Inspektion Staatsjagd der DDR, Oberforstmeister Johannes Richter, meldete sich an. Er kam und offerierte mir die Erwartung des Ministers für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft, dass ich meine Bereitschaft erkläre, Leiter eines Staatsjagdgebietes zu werden, in dem vor allem führende Personen von Partei und Regierung der DDR mit ihren Gästen jagen. Was ich erlebte, ist keine wissenschaftliche Dokumentation, sondern bezieht sich auf persönliche Aufzeichnungen, Erinnerungen und Restdokumente. Hohe Schalenwildbestände und ein sachkundiges Personal sollte die Voraussetzungen schaffen, dass jagende Gäste wie Honecker, Krenz, Schalck-Golodkowski, hochrangige Minister und ausländische Gäste „Weidmannsheil“ hatten und ein völlig neues Zentrum mit mehreren zweckdienlichen Gebäuden entstand. Dafür mussten auch etliche Sonderwünsche und persönliche Marotten ertragen werden und am Ende ging der Schuss dann doch vorbei! Aber so manche Anekdote – absolute Diskretion wurde vorausgesetzt – und auch manch einmaliges Jagderlebnis blieben im Gedächtnis haften.