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Arbeit an der Tradition

Studien zur literarhistorischen Stellung und zur poetischen Struktur der Werke Rudolfs von Ems

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  • 320 stron
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Rudolf von Ems ist nach wie vor einer der meistunterschätzten Autoren der mittelhochdeutschen Literatur. In der Monographie werden die poetische Struktur und die literarhistorische Stellung der Werke Rudolfs von Ems in der ersten Hälfte des 13. Jhs. untersucht. 0Guter Gerhard, Barlaam und Josaphat, Willehalm von Orlens, Alexander und Weltchronik werden jeweils vergleichend unter den Rubra Stil, Kunst, Verbindlichkeit, Religion und Politik analysiert; dabei kommen quellenphilologische Verfahren ebenso zum Einsatz, wie auch ideen- und soziohistorische Kontexte modelliert werden. 0Es zeigt sich, dass innerhalb von Rudolfs Gesamtwerk Umakzentuierungen erfolgen, die die frühen Werke von denen des späten Rudolf absetzen lassen. Von übergreifender Bedeutung für Rudolfs Werke ist der Anschluss an lateinische Traditionen, Inhalte und Verfahren zum Behufe der Begründung einer genuin christlichen volkssprachigen höfischen Literatur mit einem hohen Verbindlichkeitsgrad des Erzählten. 0Rudolf ist damit für die Literaturgeschichte des 13. Jhs. mit ihren Verschiebungen hin zur Legendarik, zum Antikenroman, zum Minne-, Abenteuer- und Herrschaftsroman und zur Weltchronistik sowie mit Blick auf die Überwindung des adaptationspoetischen Paradigmas der Zeit um 1200 entscheidend

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Arbeit an der Tradition, Maximilian Benz

Język
Rok wydania
2022
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Tytuł
Arbeit an der Tradition
Podtytuł
Studien zur literarhistorischen Stellung und zur poetischen Struktur der Werke Rudolfs von Ems
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Liczba stron
320
ISBN10
3826075056
ISBN13
9783826075056
Seria
Opis
Rudolf von Ems ist nach wie vor einer der meistunterschätzten Autoren der mittelhochdeutschen Literatur. In der Monographie werden die poetische Struktur und die literarhistorische Stellung der Werke Rudolfs von Ems in der ersten Hälfte des 13. Jhs. untersucht. 0Guter Gerhard, Barlaam und Josaphat, Willehalm von Orlens, Alexander und Weltchronik werden jeweils vergleichend unter den Rubra Stil, Kunst, Verbindlichkeit, Religion und Politik analysiert; dabei kommen quellenphilologische Verfahren ebenso zum Einsatz, wie auch ideen- und soziohistorische Kontexte modelliert werden. 0Es zeigt sich, dass innerhalb von Rudolfs Gesamtwerk Umakzentuierungen erfolgen, die die frühen Werke von denen des späten Rudolf absetzen lassen. Von übergreifender Bedeutung für Rudolfs Werke ist der Anschluss an lateinische Traditionen, Inhalte und Verfahren zum Behufe der Begründung einer genuin christlichen volkssprachigen höfischen Literatur mit einem hohen Verbindlichkeitsgrad des Erzählten. 0Rudolf ist damit für die Literaturgeschichte des 13. Jhs. mit ihren Verschiebungen hin zur Legendarik, zum Antikenroman, zum Minne-, Abenteuer- und Herrschaftsroman und zur Weltchronistik sowie mit Blick auf die Überwindung des adaptationspoetischen Paradigmas der Zeit um 1200 entscheidend