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Lüge, Hass, Krieg

Traktat zur Diskursgeschichte eines Paktes

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In welchem Verhältnis stehen Lüge, Hass und Krieg zueinander? Gibt es Verbindungslinien und Wechselwirkungen innerhalb dieses unheilvollen Paktes oder ist jedes der drei Phänomene eine Einheit für sich? In seinem Traktat zeichnet Paul Sailer-Wlasits die Entwicklung dieses fatalen Bündnisses durch die Jahrtausende bis ins Heute nach. Er verbindet in seiner Diskurs- und Geistesgeschichte früheste Epen, die griechische und römische Antike sowie die Zeiten der Kreuzzüge und des Kolonialismus mit der Neuzeit und Gegenwart. Die Reflexion über Wahrheitsferne und die verbale Herabsetzung von Personen, Gruppen und Ethnien führt zu den Kernfragen gesamtgesellschaftlicher Verwerfungen und Gewalt. Im Laufe des Zivilisationsprozesses schwächt sich die Wirkung der zerstörerischen Achse aus Lüge, Hass und Krieg nämlich nur scheinbar ab. Das zwanzigste Jahrhundert markiert sogar einen sprachlichen, gesellschaftlichen und politischen Rückschritt, als es in den unbarmherzigen Würgegriff von Totalitarismen und Weltkriegen gerät. Das gegenwärtige Kriegsgeschehen und die längst global gewordene Dimension von Täuschungen, Lügen und Hassreden haben unterdessen jene Wege verkürzt, auf denen die Tat das Wort überschreitet.

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Lüge, Hass, Krieg, Paul Sailer-Wlasits

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Lüge, Hass, Krieg
Podtytuł
Traktat zur Diskursgeschichte eines Paktes
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
ISBN10
3826076915
ISBN13
9783826076916
Seria
Tagi
Opis
In welchem Verhältnis stehen Lüge, Hass und Krieg zueinander? Gibt es Verbindungslinien und Wechselwirkungen innerhalb dieses unheilvollen Paktes oder ist jedes der drei Phänomene eine Einheit für sich? In seinem Traktat zeichnet Paul Sailer-Wlasits die Entwicklung dieses fatalen Bündnisses durch die Jahrtausende bis ins Heute nach. Er verbindet in seiner Diskurs- und Geistesgeschichte früheste Epen, die griechische und römische Antike sowie die Zeiten der Kreuzzüge und des Kolonialismus mit der Neuzeit und Gegenwart. Die Reflexion über Wahrheitsferne und die verbale Herabsetzung von Personen, Gruppen und Ethnien führt zu den Kernfragen gesamtgesellschaftlicher Verwerfungen und Gewalt. Im Laufe des Zivilisationsprozesses schwächt sich die Wirkung der zerstörerischen Achse aus Lüge, Hass und Krieg nämlich nur scheinbar ab. Das zwanzigste Jahrhundert markiert sogar einen sprachlichen, gesellschaftlichen und politischen Rückschritt, als es in den unbarmherzigen Würgegriff von Totalitarismen und Weltkriegen gerät. Das gegenwärtige Kriegsgeschehen und die längst global gewordene Dimension von Täuschungen, Lügen und Hassreden haben unterdessen jene Wege verkürzt, auf denen die Tat das Wort überschreitet.