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Bild und Zeit

Eine Theorie des Bildbetrachtens

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  • 270 stron
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Johannes Grave zeigt, dass Bilder uns in zeitliche Prozesse verstricken, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen, aber oft zu neuen Einsichten führen. Vor allem durch ihre Struktur und Gestaltung beeinflussen sie die Wahrnehmung und damit auch unsere Zeiterfahrung erheblich. 0Bei der Betrachtung von Bildern wird dem Faktor Zeit meist keine besondere Bedeutung beigemessen. Anders als bei einem Text scheint beim Bild alles auf den ersten Blick gegenwärtig zu sein. Tatsächlich aber sind in Bildern verschiedene Zeitebenen miteinander verschränkt so z.B. die Zeitspanne, die man vor dem Werk verbringt, die im Bild dargestellte Zeitlichkeit oder die Alterung des Bildträgers. Die Wahrnehmung von Bildern lässt sich daher nicht als simultane Schau eines gegebenen Ganzen verstehen, sondern vollzieht sich in einer eigenen Zeit. Dabei kann das Sehen vorgezeichneten Spuren folgen oder auch aus einer Fülle von Angeboten auswählen. Johannes Grave geht der Frage nach, wie Bilder die Zeit ihrer Betrachtung auf eine Weise beeinflussen, die sich vom Blick auf andere Dinge und von der Lektüre eines Textes unterscheidet

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Bild und Zeit, Johannes Grave

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Bild und Zeit
Podtytuł
Eine Theorie des Bildbetrachtens
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
270
ISBN10
3406780458
ISBN13
9783406780455
Seria
Tagi
Opis
Johannes Grave zeigt, dass Bilder uns in zeitliche Prozesse verstricken, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen, aber oft zu neuen Einsichten führen. Vor allem durch ihre Struktur und Gestaltung beeinflussen sie die Wahrnehmung und damit auch unsere Zeiterfahrung erheblich. 0Bei der Betrachtung von Bildern wird dem Faktor Zeit meist keine besondere Bedeutung beigemessen. Anders als bei einem Text scheint beim Bild alles auf den ersten Blick gegenwärtig zu sein. Tatsächlich aber sind in Bildern verschiedene Zeitebenen miteinander verschränkt so z.B. die Zeitspanne, die man vor dem Werk verbringt, die im Bild dargestellte Zeitlichkeit oder die Alterung des Bildträgers. Die Wahrnehmung von Bildern lässt sich daher nicht als simultane Schau eines gegebenen Ganzen verstehen, sondern vollzieht sich in einer eigenen Zeit. Dabei kann das Sehen vorgezeichneten Spuren folgen oder auch aus einer Fülle von Angeboten auswählen. Johannes Grave geht der Frage nach, wie Bilder die Zeit ihrer Betrachtung auf eine Weise beeinflussen, die sich vom Blick auf andere Dinge und von der Lektüre eines Textes unterscheidet