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Fragile - Alles aus Glas

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  • 160 stron
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Glas fasziniert die Menschen seit jeher. Seine vielfältigen Eigenschaften – viskos und kristallin, fragil und widerstandsfähig – machen es zu einem herausfordernden Werkstoff für Künstler*innen. In der heutigen engen Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und renommierten Glasmanufakturen zeigt sich das Material zunehmend gefügig. Gleichzeitig lädt Glas zu metaphorischen und spirituellen Auslegungen ein. Buch und Ausstellung beleuchten die bildnerische Emanzipation des Materials seit dem 19. Jahrhundert sowie den 'Kult um das Kristalline', geprägt von visionären Architekturfantasien wie der Gläsernen Kette von Bruno Taut und Hans Scharoun. Auch das Ringen um ornamentfreie Formen, vertreten durch Peter Behrens und Adolf Loos, wird anschaulich dargestellt. Marcel Duchamps 'Großes Glas' (1915) beeinflusste die Kunst des 20. Jahrhunderts und wurde in den politisierten Kunstbewegungen der 1960er Jahre immer wieder aufgegriffen. Die Arbeiten von Barry LeVa, Tony Cragg und Bethan Huws reflektieren die anhaltende Debatte um Duchamps 'gläsernes' Erbe. Thomas Schüttes Glasarbeiten, ausgezeichnet mit dem Ernst Franz Vogelmann-Preis, eröffnen ein vielstimmiges zeitgenössisches Spektrum, ergänzt durch Werke von Christoph Brech, Ayse Erkmen, Louisa Clement und anderen.

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Fragile - Alles aus Glas, Marc Gundel

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Fragile - Alles aus Glas
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
160
ISBN10
3864423759
ISBN13
9783864423758
Seria
Opis
Glas fasziniert die Menschen seit jeher. Seine vielfältigen Eigenschaften – viskos und kristallin, fragil und widerstandsfähig – machen es zu einem herausfordernden Werkstoff für Künstler*innen. In der heutigen engen Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und renommierten Glasmanufakturen zeigt sich das Material zunehmend gefügig. Gleichzeitig lädt Glas zu metaphorischen und spirituellen Auslegungen ein. Buch und Ausstellung beleuchten die bildnerische Emanzipation des Materials seit dem 19. Jahrhundert sowie den 'Kult um das Kristalline', geprägt von visionären Architekturfantasien wie der Gläsernen Kette von Bruno Taut und Hans Scharoun. Auch das Ringen um ornamentfreie Formen, vertreten durch Peter Behrens und Adolf Loos, wird anschaulich dargestellt. Marcel Duchamps 'Großes Glas' (1915) beeinflusste die Kunst des 20. Jahrhunderts und wurde in den politisierten Kunstbewegungen der 1960er Jahre immer wieder aufgegriffen. Die Arbeiten von Barry LeVa, Tony Cragg und Bethan Huws reflektieren die anhaltende Debatte um Duchamps 'gläsernes' Erbe. Thomas Schüttes Glasarbeiten, ausgezeichnet mit dem Ernst Franz Vogelmann-Preis, eröffnen ein vielstimmiges zeitgenössisches Spektrum, ergänzt durch Werke von Christoph Brech, Ayse Erkmen, Louisa Clement und anderen.