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Die Briefe Karls des Kahlen

Einführung und Edition

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  • 151 stron
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Karl der Kahle († 877) zählt zu den bedeutendsten karolingischen Herrschern. Die in seinem Auftrag verfassten Schreiben bieten einen tiefen Einblick in die politischen und administrativen Aufgaben des westfränkischen Königs und Kaisers. Die Briefe spiegeln ein breites Themenspektrum und die vielfältigen Kommunikationsstrukturen frühmittelalterlicher Königsherrschaft wider. Der Begriff 'Brief' umfasst sowohl kurze Mandate als auch ausführliche, erzählende Mitteilungen. Mandate geben konkrete Befehle an königliche Amtsträger, die diese zeitnah auszuführen hatten. Die als epistola oder littera bezeichneten Briefe hingegen behandeln politische und persönliche Angelegenheiten oder dokumentieren die Absichten des Königs. Mandate und Briefe beschreiben einen 'Ist-Zustand', der die Bestimmungen von Urkunden, Kapitularien und Synodalbeschlüssen einordnet. Bisher war das Quellenmaterial verstreut und nur in frühneuzeitlichen Drucken zugänglich, ergänzt durch nicht edierte Stücke. In dieser Ausgabe wurden 38 Schriftstücke identifiziert und zusammengestellt, davon sieben erstmals oder neu ediert. Jedes Schreiben enthält Hinweise zur Überlieferung, zu früheren Drucken, Regesten und Literatur. Kommentare beleuchten historische Hintergründe und verorten die Texte im aktuellen Forschungsstand. Register der Handschriften, Stellen und Namen ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die einzelnen Stücke.

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Die Briefe Karls des Kahlen, Matthias Schrör

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Briefe Karls des Kahlen
Podtytuł
Einführung und Edition
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
151
ISBN10
344711844X
ISBN13
9783447118446
Seria
Tagi
Opis
Karl der Kahle († 877) zählt zu den bedeutendsten karolingischen Herrschern. Die in seinem Auftrag verfassten Schreiben bieten einen tiefen Einblick in die politischen und administrativen Aufgaben des westfränkischen Königs und Kaisers. Die Briefe spiegeln ein breites Themenspektrum und die vielfältigen Kommunikationsstrukturen frühmittelalterlicher Königsherrschaft wider. Der Begriff 'Brief' umfasst sowohl kurze Mandate als auch ausführliche, erzählende Mitteilungen. Mandate geben konkrete Befehle an königliche Amtsträger, die diese zeitnah auszuführen hatten. Die als epistola oder littera bezeichneten Briefe hingegen behandeln politische und persönliche Angelegenheiten oder dokumentieren die Absichten des Königs. Mandate und Briefe beschreiben einen 'Ist-Zustand', der die Bestimmungen von Urkunden, Kapitularien und Synodalbeschlüssen einordnet. Bisher war das Quellenmaterial verstreut und nur in frühneuzeitlichen Drucken zugänglich, ergänzt durch nicht edierte Stücke. In dieser Ausgabe wurden 38 Schriftstücke identifiziert und zusammengestellt, davon sieben erstmals oder neu ediert. Jedes Schreiben enthält Hinweise zur Überlieferung, zu früheren Drucken, Regesten und Literatur. Kommentare beleuchten historische Hintergründe und verorten die Texte im aktuellen Forschungsstand. Register der Handschriften, Stellen und Namen ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die einzelnen Stücke.