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Demokratie zwischen Parlamentarisierung und Entparlamentarisierung

Eine Veröffentlichung aus dem Arbeitskreis für Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

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Das Gelingen demokratischer Reprasentation wird immer wieder in Frage gestellt. Krisenrhetorik von innen und aussen tragt zur Verunsicherung bei, ob parlamentarische Demokratien die sich aufturmenden Grossfragen losen konnen. Zu den Krisenmarkierungen gehort die Diagnose der "Entparlamentarisierung". Die Bezeichnung ist vage und vielfaltig einsetzbar, kann parlamentsfreundliche Kritik ebenso transportieren wie parlamentsfeindliche Ressentiments. Historische Distanzierung ist notwendig, will man das analytische Potential bewahren. Entparlamentarisierungsdiagnosen sind denn auch alter als die postmodernen Postparlamentarismus-Narrative der 1990er Jahre vermuten lassen. Der Band bietet Einblicke in die komplexen Praxis- und Deutungsgeschichten des Parlamentarismus im 20. Jahrhundert. Sie spiegeln den Kampf um die parlamentarische Demokratie im 20. Jahrhundert, zeitgebunden, aber nicht vergangen.

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Demokratie zwischen Parlamentarisierung und Entparlamentarisierung, Pascale Cancik

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Demokratie zwischen Parlamentarisierung und Entparlamentarisierung
Podtytuł
Eine Veröffentlichung aus dem Arbeitskreis für Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
396
ISBN10
3161627083
ISBN13
9783161627088
Seria
Opis
Das Gelingen demokratischer Reprasentation wird immer wieder in Frage gestellt. Krisenrhetorik von innen und aussen tragt zur Verunsicherung bei, ob parlamentarische Demokratien die sich aufturmenden Grossfragen losen konnen. Zu den Krisenmarkierungen gehort die Diagnose der "Entparlamentarisierung". Die Bezeichnung ist vage und vielfaltig einsetzbar, kann parlamentsfreundliche Kritik ebenso transportieren wie parlamentsfeindliche Ressentiments. Historische Distanzierung ist notwendig, will man das analytische Potential bewahren. Entparlamentarisierungsdiagnosen sind denn auch alter als die postmodernen Postparlamentarismus-Narrative der 1990er Jahre vermuten lassen. Der Band bietet Einblicke in die komplexen Praxis- und Deutungsgeschichten des Parlamentarismus im 20. Jahrhundert. Sie spiegeln den Kampf um die parlamentarische Demokratie im 20. Jahrhundert, zeitgebunden, aber nicht vergangen.