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Blinde Historiker

Erfahrung und Bewältigung von Augenleiden im frühen 20. Jahrhundert

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Mit erstaunlicher Haufigkeit waren im ausgehenden 19. und der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts Historiker von hochgradiger Sehschwache oder sogar volliger Erblindung betroffen. Anhand von sieben Fallbeispielen beschreibt Heinz Duchhardt exemplarisch das Schicksal junger wie alter Wissenschaftler. Dabei berucksichtigt er nicht nur umfangreiches Quellenmaterial, sondern wurdigt auch die ophthalmologischen Befunde, um so nach den Ruckwirkungen auf die jeweilige Psyche der Betroffenen zu fragen. Dabei zeigt sich, dass die Historiker trotz der korperlichen Beeintrachtigung ausnahmslos weiter wissenschaftlich tatig blieben - in einem Fall sogar mehr als vier Jahrzehnte. Duchhardt vermag es, den Biographien der Historiker mit seiner Studie eine weitere Facette hinzuzufugen, die in etlichen Fallen bisher vollig ubersehen wurde. Der Band stellt somit einen Beitrag sowohl zur Wissenschaftsgeschichte als auch zur Disability History dar.

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Blinde Historiker, Karl-Heinz Duchhardt

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Blinde Historiker
Podtytuł
Erfahrung und Bewältigung von Augenleiden im frühen 20. Jahrhundert
Język
niemiecki
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
ISBN10
3170400924
ISBN13
9783170400924
Seria
Opis
Mit erstaunlicher Haufigkeit waren im ausgehenden 19. und der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts Historiker von hochgradiger Sehschwache oder sogar volliger Erblindung betroffen. Anhand von sieben Fallbeispielen beschreibt Heinz Duchhardt exemplarisch das Schicksal junger wie alter Wissenschaftler. Dabei berucksichtigt er nicht nur umfangreiches Quellenmaterial, sondern wurdigt auch die ophthalmologischen Befunde, um so nach den Ruckwirkungen auf die jeweilige Psyche der Betroffenen zu fragen. Dabei zeigt sich, dass die Historiker trotz der korperlichen Beeintrachtigung ausnahmslos weiter wissenschaftlich tatig blieben - in einem Fall sogar mehr als vier Jahrzehnte. Duchhardt vermag es, den Biographien der Historiker mit seiner Studie eine weitere Facette hinzuzufugen, die in etlichen Fallen bisher vollig ubersehen wurde. Der Band stellt somit einen Beitrag sowohl zur Wissenschaftsgeschichte als auch zur Disability History dar.