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\"Der Bach Gottes ist voller Wasser\" - Wasser in der Bibel

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Wasser ist der Urstoff allen Lebens. Zugleich kann es lebensfeindlich und tödlich sein. In der Bibel spielt Wasser von der Schöpfungserzählung bis zur Apokalypse des Johannes sowohl als Lebensquelle als auch als Bild für die Bedrohung des Lebens eine zentrale und auch ambivalente Rolle. Es ermöglicht Leben (Gen. 2,5-6) im Garten Eden, ist aber zugleich als Wasser der Urflut eine kosmische Chaosmacht, die, wie die Sintflutgeschichte (Genesis 6-9) deutlich macht, alles Leben wieder auslöschen kann. Für den christlichen Glauben symbolisiert das Wasser der Taufe daher einerseits den Tod des alten Menschen, zum anderen den Beginn des neuen Lebens in Christus (Röm 6,3-11). Die Taufe ist als zentrales Element des christlichen Glaubens nicht nur oft ikonographisch dargestellt worden, sondern immer wieder Thema von innerchristlichen Kontroversen gewesen. Kann Wasser von Sünden reinigen? Müssen oder dürfen Kinder überhaupt getauft werden? Als Münsteraner Besonderheit werden daher auch die (Wieder-)Täufer thematisiert, so kannte Martin Luther Münster und äußerte sich sehr kritisch über das Täuferreich.

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\"Der Bach Gottes ist voller Wasser\" - Wasser in der Bibel, Holger Strutwolf

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
\"Der Bach Gottes ist voller Wasser\" - Wasser in der Bibel
Język
niemiecki
Wydawca
LIT Verlag
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
216
ISBN10
3643148127
ISBN13
9783643148124
Seria
Tagi
Opis
Wasser ist der Urstoff allen Lebens. Zugleich kann es lebensfeindlich und tödlich sein. In der Bibel spielt Wasser von der Schöpfungserzählung bis zur Apokalypse des Johannes sowohl als Lebensquelle als auch als Bild für die Bedrohung des Lebens eine zentrale und auch ambivalente Rolle. Es ermöglicht Leben (Gen. 2,5-6) im Garten Eden, ist aber zugleich als Wasser der Urflut eine kosmische Chaosmacht, die, wie die Sintflutgeschichte (Genesis 6-9) deutlich macht, alles Leben wieder auslöschen kann. Für den christlichen Glauben symbolisiert das Wasser der Taufe daher einerseits den Tod des alten Menschen, zum anderen den Beginn des neuen Lebens in Christus (Röm 6,3-11). Die Taufe ist als zentrales Element des christlichen Glaubens nicht nur oft ikonographisch dargestellt worden, sondern immer wieder Thema von innerchristlichen Kontroversen gewesen. Kann Wasser von Sünden reinigen? Müssen oder dürfen Kinder überhaupt getauft werden? Als Münsteraner Besonderheit werden daher auch die (Wieder-)Täufer thematisiert, so kannte Martin Luther Münster und äußerte sich sehr kritisch über das Täuferreich.