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Zwischen Dogma und Erfahrung

Erkundungen zum Grund des Glaubens

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  • 238 stron
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"Die Glaubwürdigkeit von Argumenten im religiösen Bereich wird häufig auf persönliche Authentizität zurückgeführt. Damit erhalten sowohl die unmittelbare Erfahrung als auch die unvertretbare, subjektive Individualität der einzelnen Glaubenden eine religiöse Normativität. Diese Position trifft auf ein christliches Glaubensverständnis, in dem der Glaube auf einer allgemeinen, geschichtlich ergangenen Offenbarung und auf deren kirchlicher Überlieferung beruht. Wenn man den Glauben auf ein in textlicher Gestalt überliefertes Zeugnis gründen möchte, ist der Graben der Geschichte zu überbrücken. Aber auch der Bezug auf Erfahrung ist problematisch, weil er unweigerlich dem Verdacht einer Subjektivität ausgesetzt ist, die den Anspruch auf allgemeine Verbindlichkeit nur schwierig einlösen kann. Die mit diesen Überlegungen angedeuteten Spannungen zwischen geschichtlicher Autorität und Erfahrung, zwischen Text und Ereignis existieren nicht nur im Christentum, sondern auch in anderen Religionen. So erörtern Beiträge dieses Bandes diese Fragen zunächst in katholisch-theologischer Perspektive. Die weiteren Beiträge bilden ein ökumenisches und interreligiöses Gespräch zwischen katholischen und evangelischen, jüdischen, islamischen und buddhistischen Ansätzen zum Thema." --Provided by publisher

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Zwischen Dogma und Erfahrung, Dirk Ansorge

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Zwischen Dogma und Erfahrung
Podtytuł
Erkundungen zum Grund des Glaubens
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
238
ISBN10
3402160749
ISBN13
9783402160749
Seria
Opis
"Die Glaubwürdigkeit von Argumenten im religiösen Bereich wird häufig auf persönliche Authentizität zurückgeführt. Damit erhalten sowohl die unmittelbare Erfahrung als auch die unvertretbare, subjektive Individualität der einzelnen Glaubenden eine religiöse Normativität. Diese Position trifft auf ein christliches Glaubensverständnis, in dem der Glaube auf einer allgemeinen, geschichtlich ergangenen Offenbarung und auf deren kirchlicher Überlieferung beruht. Wenn man den Glauben auf ein in textlicher Gestalt überliefertes Zeugnis gründen möchte, ist der Graben der Geschichte zu überbrücken. Aber auch der Bezug auf Erfahrung ist problematisch, weil er unweigerlich dem Verdacht einer Subjektivität ausgesetzt ist, die den Anspruch auf allgemeine Verbindlichkeit nur schwierig einlösen kann. Die mit diesen Überlegungen angedeuteten Spannungen zwischen geschichtlicher Autorität und Erfahrung, zwischen Text und Ereignis existieren nicht nur im Christentum, sondern auch in anderen Religionen. So erörtern Beiträge dieses Bandes diese Fragen zunächst in katholisch-theologischer Perspektive. Die weiteren Beiträge bilden ein ökumenisches und interreligiöses Gespräch zwischen katholischen und evangelischen, jüdischen, islamischen und buddhistischen Ansätzen zum Thema." --Provided by publisher