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Ruhen in Gott

Eine Geschichte der christlichen Mystik

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  • 480 stron
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Griechische Mönche fanden durch Askese Ruhe in Gott, während Bernhard von Clairvaux sich vom Gekreuzigten umarmen ließ und Mechthild von Magdeburg sich Christus hingab. Volker Leppin erzählt die Geschichte der christlichen Mystik neu, indem er sie als zentrale Suche nach der unmittelbaren Nähe Gottes im Christentum verortet. Seine meisterhaft geschriebene Darstellung bietet einen frischen Blick auf das Christentum, das die Mystik als treibende Kraft benötigt. Mystikerinnen und Mystiker erlebten Gott so nah, dass Unterschiede zwischen Klerikern und Laien, Männern und Frauen irrelevant wurden. Oft hing es vom Zufall ab, ob sie als Reformer wie Franziskus von Assisi oder Hildegard von Bingen verehrt oder wie Marguerite Porete und Meister Eckhart als Ketzer angesehen wurden. Leppin zeigt, wie die frühchristliche Lehre und platonische Philosophie mystische Weltbilder und Heilswege prägten, die zum Kern orthodoxer Spiritualität wurden, jedoch im Westen umstritten blieben, auch im Protestantismus. Die Einspannung der Mystik in antimoderne Ideologien im 19. und 20. Jahrhundert machte sie erneut suspekt. Dennoch zeigt die Frage nach Gemeinsamkeiten mit anderen Religionen und eine wachsende Distanz zur Kirche, dass Mystik für das Christentum in der Moderne überlebenswichtig ist.

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Ruhen in Gott, Volker Leppin

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ruhen in Gott
Podtytuł
Eine Geschichte der christlichen Mystik
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
480
ISBN10
3406773753
ISBN13
9783406773754
Seria
Tagi
Ocena
4,2 z 5
Opis
Griechische Mönche fanden durch Askese Ruhe in Gott, während Bernhard von Clairvaux sich vom Gekreuzigten umarmen ließ und Mechthild von Magdeburg sich Christus hingab. Volker Leppin erzählt die Geschichte der christlichen Mystik neu, indem er sie als zentrale Suche nach der unmittelbaren Nähe Gottes im Christentum verortet. Seine meisterhaft geschriebene Darstellung bietet einen frischen Blick auf das Christentum, das die Mystik als treibende Kraft benötigt. Mystikerinnen und Mystiker erlebten Gott so nah, dass Unterschiede zwischen Klerikern und Laien, Männern und Frauen irrelevant wurden. Oft hing es vom Zufall ab, ob sie als Reformer wie Franziskus von Assisi oder Hildegard von Bingen verehrt oder wie Marguerite Porete und Meister Eckhart als Ketzer angesehen wurden. Leppin zeigt, wie die frühchristliche Lehre und platonische Philosophie mystische Weltbilder und Heilswege prägten, die zum Kern orthodoxer Spiritualität wurden, jedoch im Westen umstritten blieben, auch im Protestantismus. Die Einspannung der Mystik in antimoderne Ideologien im 19. und 20. Jahrhundert machte sie erneut suspekt. Dennoch zeigt die Frage nach Gemeinsamkeiten mit anderen Religionen und eine wachsende Distanz zur Kirche, dass Mystik für das Christentum in der Moderne überlebenswichtig ist.