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Kitzel

Genealogie einer menschlichen Empfindung

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Das Kitzeln ist eine grundlegende menschliche Empfindung, die Christian Metz in seiner ersten Philosophie des Kitzels untersucht. An der Schnittstelle von Kulturwissenschaft, Emotionsgeschichte und Lachforschung zeigt er, dass Kitzel nicht nur eine Geschichte hat, sondern auch Geschichte macht und Geschichten erzählt. Jeder Mensch hat schon einmal einen anderen gekitzelt, und es ist bemerkenswert, wer behauptet, nicht kitzlig zu sein. Als gemischte Empfindung erzeugt Kitzel Lust und Schmerz, Lachen und Abwehr zugleich. Seine Flüchtigkeit lässt keine Spuren zurück, weshalb er in der Humorforschung und der Geschichte der Gefühle oft übersehen wurde. Metz beweist jedoch, dass Kitzel eine bedeutende Rolle spielt – sei es als Folterinstrument, in der Sexualität oder als Nervenkitzel. Von Aristoteles über Platon und Descartes bis hin zu Hegel, Darwin, Nietzsche und Freud hat der Kitzel einen prägenden Platz in der Kulturgeschichte. Durch die methodische Analyse und die Untersuchung der Narrativen über die Jahrhunderte hinweg bietet Metz einen faszinierenden Einblick in den anthropologischen, philosophischen und literarischen Einfluss des Kitzels. Er wird als unverzichtbarer Bestandteil der Emotionsforschung neu bewertet.

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Kitzel, Christian Metz

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kitzel
Podtytuł
Genealogie einer menschlichen Empfindung
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
ISBN10
3100024508
ISBN13
9783100024503
Seria
Tagi
Ocena
3 z 5
Opis
Das Kitzeln ist eine grundlegende menschliche Empfindung, die Christian Metz in seiner ersten Philosophie des Kitzels untersucht. An der Schnittstelle von Kulturwissenschaft, Emotionsgeschichte und Lachforschung zeigt er, dass Kitzel nicht nur eine Geschichte hat, sondern auch Geschichte macht und Geschichten erzählt. Jeder Mensch hat schon einmal einen anderen gekitzelt, und es ist bemerkenswert, wer behauptet, nicht kitzlig zu sein. Als gemischte Empfindung erzeugt Kitzel Lust und Schmerz, Lachen und Abwehr zugleich. Seine Flüchtigkeit lässt keine Spuren zurück, weshalb er in der Humorforschung und der Geschichte der Gefühle oft übersehen wurde. Metz beweist jedoch, dass Kitzel eine bedeutende Rolle spielt – sei es als Folterinstrument, in der Sexualität oder als Nervenkitzel. Von Aristoteles über Platon und Descartes bis hin zu Hegel, Darwin, Nietzsche und Freud hat der Kitzel einen prägenden Platz in der Kulturgeschichte. Durch die methodische Analyse und die Untersuchung der Narrativen über die Jahrhunderte hinweg bietet Metz einen faszinierenden Einblick in den anthropologischen, philosophischen und literarischen Einfluss des Kitzels. Er wird als unverzichtbarer Bestandteil der Emotionsforschung neu bewertet.