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Dissidentisches Denken

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Im Gedenkjahr an die Wende(n) des Jahres 1989 beleuchtet Marko Martins essayistisch-erzählerische Spurensuche die geistigen Vorarbeiter und dissidentischen Denker, die Regime und Ideologien kritisieren. Seine europäische und teils außereuropäische Reise führt zu Orten, Büchern und Menschen, deren Gedanken uns gegen die Erinnerungslosigkeit helfen können. Viele dieser Überlebenden stammen aus einer Zeit, die wir bereits hinter uns glaubten, deren totalitäre oder nationalistische Schatten jedoch heute wieder beunruhigen. Die Autoren, die Martin trifft oder an die er erinnert, sind mehr oder weniger berühmt oder vergessen und haben eine existenzielle Erfahrung geschichtlicher Brüche gemacht, die das Individuum bedrohen. Sie sind dissidentische Jahrhundertzeugen in Ost und West. Im Jahr 2019, das an die Epochenzäsur von 1989 erinnert, wird deutlich, dass diese Umwälzungen eine Vorgeschichte haben, die die Geschichte erst vollständig macht. Martin verknüpft Schicksale, von Czesław Miłosz, der nach Paris flieht, bis zu Jan Patocka, dessen Spur zu André Glucksmann in Paris führt. In Prag trifft er den 68er-Romancier Pavel Kohout, der sich gegen autoritäre Politik engagiert. Aus diesen Begegnungen entsteht ein dichtes geistiges Gewebe, in dem auch Persönlichkeiten wie Václav Havel, Milan Kundera und andere mitwirken.

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Dissidentisches Denken, Mark O. Martin

Język
Rok wydania
2019
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Dissidentisches Denken
Język
niemiecki
Rok wydania
2019
Oprawa
twarda
Liczba stron
540
ISBN10
384770415X
ISBN13
9783847704157
Seria
Tagi
Ocena
4,5 z 5
Opis
Im Gedenkjahr an die Wende(n) des Jahres 1989 beleuchtet Marko Martins essayistisch-erzählerische Spurensuche die geistigen Vorarbeiter und dissidentischen Denker, die Regime und Ideologien kritisieren. Seine europäische und teils außereuropäische Reise führt zu Orten, Büchern und Menschen, deren Gedanken uns gegen die Erinnerungslosigkeit helfen können. Viele dieser Überlebenden stammen aus einer Zeit, die wir bereits hinter uns glaubten, deren totalitäre oder nationalistische Schatten jedoch heute wieder beunruhigen. Die Autoren, die Martin trifft oder an die er erinnert, sind mehr oder weniger berühmt oder vergessen und haben eine existenzielle Erfahrung geschichtlicher Brüche gemacht, die das Individuum bedrohen. Sie sind dissidentische Jahrhundertzeugen in Ost und West. Im Jahr 2019, das an die Epochenzäsur von 1989 erinnert, wird deutlich, dass diese Umwälzungen eine Vorgeschichte haben, die die Geschichte erst vollständig macht. Martin verknüpft Schicksale, von Czesław Miłosz, der nach Paris flieht, bis zu Jan Patocka, dessen Spur zu André Glucksmann in Paris führt. In Prag trifft er den 68er-Romancier Pavel Kohout, der sich gegen autoritäre Politik engagiert. Aus diesen Begegnungen entsteht ein dichtes geistiges Gewebe, in dem auch Persönlichkeiten wie Václav Havel, Milan Kundera und andere mitwirken.