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Arbeit ohne Ende?

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Im öffentlichen Diskurs wird die Arbeitsrealität von Solo- und Mikroselbstständigen oft durch Klischeebilder von Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung geprägt. Trotz des Wandels der Beschäftigungsverhältnisse und der Zunahme neuer Arbeitsformen wird die Arbeitszeit dieser Selbstständigen zu wenig thematisiert. Johanna Muckenhuber bricht mit ihrer Untersuchung dieses Halb- oder Nicht-Wissen auf und bietet differenzierte Einblicke in die arbeitszeitbezogenen Realitäten dieser Gruppe. Die Arbeitszeiten werden nicht kollektiv ausgehandelt, sondern müssen individuell festgelegt werden, was eine systematische Erfassung oder kollektive Interessenvertretung ausschließt. Die Unterschiede zu traditionellen Berufen werden deutlich: nicht-routinisierbare Arbeitsleistungen werden zu variablen Preisen verkauft, was Unsicherheit im Einkommen und ständige Anspannung hinsichtlich der eigenen Kreativität und Leistungsfähigkeit mit sich bringt. Muckenhuber entmystifiziert diese Arbeitswelt durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen. Sie analysiert, wie viel Arbeitszeit als notwendig für beruflichen Erfolg und eine gute Lebensführung erachtet wird, und beleuchtet damit das Phänomen Zeit in diesem Kontext.

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Arbeit ohne Ende?, Johanna Muckenhuber

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Arbeit ohne Ende?
Język
niemiecki
Wydawca
UVK
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3867644853
ISBN13
9783867644853
Seria
Tagi
Opis
Im öffentlichen Diskurs wird die Arbeitsrealität von Solo- und Mikroselbstständigen oft durch Klischeebilder von Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung geprägt. Trotz des Wandels der Beschäftigungsverhältnisse und der Zunahme neuer Arbeitsformen wird die Arbeitszeit dieser Selbstständigen zu wenig thematisiert. Johanna Muckenhuber bricht mit ihrer Untersuchung dieses Halb- oder Nicht-Wissen auf und bietet differenzierte Einblicke in die arbeitszeitbezogenen Realitäten dieser Gruppe. Die Arbeitszeiten werden nicht kollektiv ausgehandelt, sondern müssen individuell festgelegt werden, was eine systematische Erfassung oder kollektive Interessenvertretung ausschließt. Die Unterschiede zu traditionellen Berufen werden deutlich: nicht-routinisierbare Arbeitsleistungen werden zu variablen Preisen verkauft, was Unsicherheit im Einkommen und ständige Anspannung hinsichtlich der eigenen Kreativität und Leistungsfähigkeit mit sich bringt. Muckenhuber entmystifiziert diese Arbeitswelt durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen. Sie analysiert, wie viel Arbeitszeit als notwendig für beruflichen Erfolg und eine gute Lebensführung erachtet wird, und beleuchtet damit das Phänomen Zeit in diesem Kontext.