Bookbot

Eigensinn und Psychose

Parametry

  • 168 stron
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Psychoseerfahrene zeigen eine bemerkenswerte Eigenwilligkeit: Ihre Sinne und Wahrnehmungen sind individuell und sie suchen nach eigenen Grenzen sowie nach Sinn und Bedeutung ihrer Erfahrungen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Psychotherapie und Sozialpsychiatrie. Viele dieser Menschen entwickeln ein eigenes Krankheitskonzept und hinterfragen die Ernsthaftigkeit von Hilfsangeboten. Die Psychiatrie hingegen reagiert oft mit unzureichenden Strukturen und simplen Krankheitsmodellen, wobei „Krankheitseinsicht“ und „Compliance“ als Wächter über moderne Hilfen fungieren. „Noncompliance“ wird als Krankheitsmerkmal betrachtet, anstatt als Ausdruck misslungener Kooperation, für die beide Seiten verantwortlich sind. Der Autor erzählt Geschichten von eigensinnigen Patienten und deren kreativen Zugängen, insbesondere bei jungen Ersterkrankten und langfristig Psychoseerfahrenen. Er betont, dass wir von diesen Patienten viel über die Bedeutung von Psychosen und notwendige Veränderungen in der Psychiatrie lernen können. Ergänzt wird dies durch ein Gespräch mit Dorothea Buck über den „eigenen Sinn von Psychosen“ und eine Analyse von Prof. Michaela Amering zu den Voraussetzungen von Genesung. Der Autor plädiert für eine Umwertung der „Noncompliance“ als Beziehungsangebot und therapeutische Herausforderung. Eigensinn steht für Lebensqualität und innere Stärke. Eine gute Prognose ist zu erwarten, wenn Patienten ihre Vorbehalte

Zakup książki

Eigensinn und Psychose, Thomas Bock

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Eigensinn und Psychose
Język
niemiecki
Wydawca
Paranus
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
168
ISBN10
3926200901
ISBN13
9783926200907
Seria
Tagi
Opis
Psychoseerfahrene zeigen eine bemerkenswerte Eigenwilligkeit: Ihre Sinne und Wahrnehmungen sind individuell und sie suchen nach eigenen Grenzen sowie nach Sinn und Bedeutung ihrer Erfahrungen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Psychotherapie und Sozialpsychiatrie. Viele dieser Menschen entwickeln ein eigenes Krankheitskonzept und hinterfragen die Ernsthaftigkeit von Hilfsangeboten. Die Psychiatrie hingegen reagiert oft mit unzureichenden Strukturen und simplen Krankheitsmodellen, wobei „Krankheitseinsicht“ und „Compliance“ als Wächter über moderne Hilfen fungieren. „Noncompliance“ wird als Krankheitsmerkmal betrachtet, anstatt als Ausdruck misslungener Kooperation, für die beide Seiten verantwortlich sind. Der Autor erzählt Geschichten von eigensinnigen Patienten und deren kreativen Zugängen, insbesondere bei jungen Ersterkrankten und langfristig Psychoseerfahrenen. Er betont, dass wir von diesen Patienten viel über die Bedeutung von Psychosen und notwendige Veränderungen in der Psychiatrie lernen können. Ergänzt wird dies durch ein Gespräch mit Dorothea Buck über den „eigenen Sinn von Psychosen“ und eine Analyse von Prof. Michaela Amering zu den Voraussetzungen von Genesung. Der Autor plädiert für eine Umwertung der „Noncompliance“ als Beziehungsangebot und therapeutische Herausforderung. Eigensinn steht für Lebensqualität und innere Stärke. Eine gute Prognose ist zu erwarten, wenn Patienten ihre Vorbehalte