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Der letzte Zapfenstreich

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Nach dem Ende des Kalten Krieges und der deutschen Wiedervereinigung wurden seit den 1990er Jahren zahlreiche militärische Areale frei. Viele haben neue Zwecke gefunden, während andere noch immer verlassen sind. Das Militär zog sich aus traditionellen Standorten zurück, die oft von lokalen Garnisonen geprägt waren, und hinterließ verwaiste Kasernen und öde Flächen. Mit der Reduzierung der Truppenstärke und der Umwandlung der Bundeswehr in ein Berufsheer entfernte sich das Militär aus den Gemeinden und Heimatregionen. Die baulichen Hinterlassenschaften fordern nun neue zivile Nutzungen heraus. Die leerstehenden Kasernen faszinieren durch ihre besondere Atmosphäre, während die Natur sich zurückholt, was ihr einst entzogen wurde. Stefan Winkelhöfers Fotografien fangen diese menschenleere Stimmung ein und zeigen den unwirklichen Moment des Stillstands zwischen Umbruch und Neubeginn. Sie erzählen von Verlust, Zurücklassung und dem Schwebezustand zwischen Warten und Hoffen. Jedes Ende birgt die Möglichkeit eines spannenden Anfangs: Militärliegenschaften verwandeln sich in Wohnungen, Schulen, Kulturzentren und Parkanlagen. So wird aus dem letzten Zapfenstreich eine städtebauliche Chance für einen zukunftsweisenden Neubeginn.

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Der letzte Zapfenstreich, Marita A. Panzer

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der letzte Zapfenstreich
Język
angielski, niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
128
ISBN10
393752763X
ISBN13
9783937527635
Seria
Opis
Nach dem Ende des Kalten Krieges und der deutschen Wiedervereinigung wurden seit den 1990er Jahren zahlreiche militärische Areale frei. Viele haben neue Zwecke gefunden, während andere noch immer verlassen sind. Das Militär zog sich aus traditionellen Standorten zurück, die oft von lokalen Garnisonen geprägt waren, und hinterließ verwaiste Kasernen und öde Flächen. Mit der Reduzierung der Truppenstärke und der Umwandlung der Bundeswehr in ein Berufsheer entfernte sich das Militär aus den Gemeinden und Heimatregionen. Die baulichen Hinterlassenschaften fordern nun neue zivile Nutzungen heraus. Die leerstehenden Kasernen faszinieren durch ihre besondere Atmosphäre, während die Natur sich zurückholt, was ihr einst entzogen wurde. Stefan Winkelhöfers Fotografien fangen diese menschenleere Stimmung ein und zeigen den unwirklichen Moment des Stillstands zwischen Umbruch und Neubeginn. Sie erzählen von Verlust, Zurücklassung und dem Schwebezustand zwischen Warten und Hoffen. Jedes Ende birgt die Möglichkeit eines spannenden Anfangs: Militärliegenschaften verwandeln sich in Wohnungen, Schulen, Kulturzentren und Parkanlagen. So wird aus dem letzten Zapfenstreich eine städtebauliche Chance für einen zukunftsweisenden Neubeginn.