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Den Islam neu denken

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Dem Islam wird oft nachgesagt, er habe den Anschluss an Moderne und Aufklärung verpasst – ein Irrtum, wie Katajun Amirpur in ihrem eindrucksvollen Buch zeigt. Sie stellt einflussreiche Erneuerer des Islams vor, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen und zunehmend Anhänger in Orient und Okzident finden. Diese Denker wollen die Deutungshoheit über den Islam nicht den Fundamentalisten überlassen und setzen dem Dschihad gegen die Ungläubigen ihren eigenen Dschihad für mehr Freiheit und Gleichberechtigung entgegen. Unter den vorgestellten Persönlichkeiten sind der ägyptische Korangelehrte Abu Zaid, bekannt durch seine Zwangsscheidung, und die amerikanische Frauenrechtlerin Amina Wadud, die als erste Frau ein Freitagsgebet leitete. Ihre Überlegungen zu gerechter politischer Teilhabe, basierend auf dem Koran, sind auch für Nicht-Muslime anregend. Amirpur initiiert eine sachliche und theologisch informierte Debatte über Muslime im 21. Jahrhundert. Sie bietet keine perfekte Lösung, sondern sucht nach frischen Ansätzen und präsentiert viele davon. Dennoch könnten diese Ideen noch spannender vermittelt werden, da die Denker biografisch eingeführt und ihre Thesen vorgestellt werden.

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Den Islam neu denken, Katajun Amirpur

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Den Islam neu denken
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
255
ISBN10
3406644457
ISBN13
9783406644450
Seria
Ocena
4,65 z 5
Opis
Dem Islam wird oft nachgesagt, er habe den Anschluss an Moderne und Aufklärung verpasst – ein Irrtum, wie Katajun Amirpur in ihrem eindrucksvollen Buch zeigt. Sie stellt einflussreiche Erneuerer des Islams vor, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen und zunehmend Anhänger in Orient und Okzident finden. Diese Denker wollen die Deutungshoheit über den Islam nicht den Fundamentalisten überlassen und setzen dem Dschihad gegen die Ungläubigen ihren eigenen Dschihad für mehr Freiheit und Gleichberechtigung entgegen. Unter den vorgestellten Persönlichkeiten sind der ägyptische Korangelehrte Abu Zaid, bekannt durch seine Zwangsscheidung, und die amerikanische Frauenrechtlerin Amina Wadud, die als erste Frau ein Freitagsgebet leitete. Ihre Überlegungen zu gerechter politischer Teilhabe, basierend auf dem Koran, sind auch für Nicht-Muslime anregend. Amirpur initiiert eine sachliche und theologisch informierte Debatte über Muslime im 21. Jahrhundert. Sie bietet keine perfekte Lösung, sondern sucht nach frischen Ansätzen und präsentiert viele davon. Dennoch könnten diese Ideen noch spannender vermittelt werden, da die Denker biografisch eingeführt und ihre Thesen vorgestellt werden.