Bookbot

Hamlet im Fegefeuer

Więcej o książce

Stephen Greenblatt, Pionier und Hauptvertreter des New Historicism, geht Shakespeares Fähigkeit nach, Abwesendes - Stimmen, Gesichter, Körper, Geister - zu beschwören, und stößt dabei immer wieder auf die Beschwörung in Shakespeares Werk: den Auftritt des Geistes zu Beginn des Hamlet. Auf der Suche nach den Gründen, warum ihn der Geist von Hamlets Vater über so lange Jahre fasziniert hat, markiert er die mittelalterliche Vorstellung des Fegefeuers als ethisches und ästhetisches Gravitationszentrum des Textes. Er erkundet die Abenteuererzählungen, Geistergeschichten, Pilgerberichte und Bilddarstellungen, durch die das Mittelalter den Glauben an das Fegefeuer als grausiges Seelengefängnis erzeugte und aufrechterhielt; er zeigt, wie sich auf der Grundlage dieser Doktrin einige sehr wirksame - und lukrative - Techniken des Umgangs mit dem Tod etablierten; und er demonstriert schließlich, wie man diese Techniken im Zuge der anglikanischen Reformation außer Gefecht setzte, ohne doch die Sehnsüchte und Ängste beseitigen zu können, die sich seit Jahrhunderten mit der Vorstellung des Fegefeuers verbanden. Dabei verliert er nie das Ziel aus den Augen, das er vom ersten Satz seiner Studie an verfolgt: Ich wollte nichts weiter als in die magische Intensität dieser Tragödie eindringen.

Zakup książki

Hamlet im Fegefeuer, Stephen Greenblatt

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Hamlet im Fegefeuer
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
427
ISBN10
351858507X
ISBN13
9783518585078
Seria
Opis
Stephen Greenblatt, Pionier und Hauptvertreter des New Historicism, geht Shakespeares Fähigkeit nach, Abwesendes - Stimmen, Gesichter, Körper, Geister - zu beschwören, und stößt dabei immer wieder auf die Beschwörung in Shakespeares Werk: den Auftritt des Geistes zu Beginn des Hamlet. Auf der Suche nach den Gründen, warum ihn der Geist von Hamlets Vater über so lange Jahre fasziniert hat, markiert er die mittelalterliche Vorstellung des Fegefeuers als ethisches und ästhetisches Gravitationszentrum des Textes. Er erkundet die Abenteuererzählungen, Geistergeschichten, Pilgerberichte und Bilddarstellungen, durch die das Mittelalter den Glauben an das Fegefeuer als grausiges Seelengefängnis erzeugte und aufrechterhielt; er zeigt, wie sich auf der Grundlage dieser Doktrin einige sehr wirksame - und lukrative - Techniken des Umgangs mit dem Tod etablierten; und er demonstriert schließlich, wie man diese Techniken im Zuge der anglikanischen Reformation außer Gefecht setzte, ohne doch die Sehnsüchte und Ängste beseitigen zu können, die sich seit Jahrhunderten mit der Vorstellung des Fegefeuers verbanden. Dabei verliert er nie das Ziel aus den Augen, das er vom ersten Satz seiner Studie an verfolgt: Ich wollte nichts weiter als in die magische Intensität dieser Tragödie eindringen.