Bookbot

Gut laut

Roman

Ocena książki

Więcej o książce

Es gibt Menschen, für die spielt Musik eine nebensächliche Rolle; sie interessieren sich nicht einmal für Klassik. Roman kennt solche Zeitgenossen in München, die in dieser musikbesessenen Epoche weder Popmusik noch andere Musikrichtungen schätzen. Diese Gleichgültigkeit macht ihn krank, besonders wenn sie bei dem Wort Kraftwerk nur an Stromerzeugung denken. Andreas Neumeister folgt in seinem Prosamonolog dem elektronischen Rhythmus der Gegenwart und beleuchtet die Geschichte der Musikbesessenheit. Für ihn endet mit dem Stadiondach der Olympischen Spiele 1972 und dem ersten Kassettenrecorder die Nachkriegsära, während die späten Siebziger mit Donna Summer und Giorgio Moroder den Übergang ins neue Jahrtausend markieren. Alte Vinylplatten werden zu Sample-Material für digitale Projekte, und die Jahrzehnte verschmelzen: Die Siebziger beeinflussen die Neunziger und ziehen die misslungenen Achtziger mit sich. Veränderungen geschehen so schnell, dass man aufpassen muss, sie wahrzunehmen; ein Menü besteht nicht mehr aus Gängen, sondern aus Untermenüs. Taxis und Telefonzellen verlieren ihre traditionellen Farben. Neumeister, als atemloser Chronist, führt eine musikalische Inventur des Jahrtausends durch, ohne Larmoyanz, aber mit großer Neugier. Er freut sich auf die verwirrenden ersten Wochen des 21. Jahrhunderts und ist erleichtert, dass das 20. Jahrhundert endlich vorbei ist.

Zakup książki

Gut laut, Andreas Neumeister

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

3,9
Bardzo dobra
6 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Gut laut
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1998
Oprawa
twarda
Liczba stron
181
ISBN10
3518409964
ISBN13
9783518409961
Seria
Kategorie
Ocena
3,85 z 5
Opis
Es gibt Menschen, für die spielt Musik eine nebensächliche Rolle; sie interessieren sich nicht einmal für Klassik. Roman kennt solche Zeitgenossen in München, die in dieser musikbesessenen Epoche weder Popmusik noch andere Musikrichtungen schätzen. Diese Gleichgültigkeit macht ihn krank, besonders wenn sie bei dem Wort Kraftwerk nur an Stromerzeugung denken. Andreas Neumeister folgt in seinem Prosamonolog dem elektronischen Rhythmus der Gegenwart und beleuchtet die Geschichte der Musikbesessenheit. Für ihn endet mit dem Stadiondach der Olympischen Spiele 1972 und dem ersten Kassettenrecorder die Nachkriegsära, während die späten Siebziger mit Donna Summer und Giorgio Moroder den Übergang ins neue Jahrtausend markieren. Alte Vinylplatten werden zu Sample-Material für digitale Projekte, und die Jahrzehnte verschmelzen: Die Siebziger beeinflussen die Neunziger und ziehen die misslungenen Achtziger mit sich. Veränderungen geschehen so schnell, dass man aufpassen muss, sie wahrzunehmen; ein Menü besteht nicht mehr aus Gängen, sondern aus Untermenüs. Taxis und Telefonzellen verlieren ihre traditionellen Farben. Neumeister, als atemloser Chronist, führt eine musikalische Inventur des Jahrtausends durch, ohne Larmoyanz, aber mit großer Neugier. Er freut sich auf die verwirrenden ersten Wochen des 21. Jahrhunderts und ist erleichtert, dass das 20. Jahrhundert endlich vorbei ist.