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Betrifft: Sarahs Cousin

Roman

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Ich kann schon die Einsprüche hören. Nicht schon wieder! Warum eigentlich nicht? Ein Thema so gut wie jedes andere und ziemlich in Mode heutzutage. Ein Autor wie Raymond Federman darf diese bestürzende Wahrheit so lakonisch in Erinnerung rufen, denn sein 'Thema' heißt Deportation und Vernichtung. 'Post-Holocaust' hat Raymond Federman seine Literatur genannt. Das schriftstellerische Werk des heute in den Vereinigten Staaten lebenden Avantgarde-Autors bringt der Suhrkamp Verlag seit vergangenem Jahr neu heraus oder stellt es, wie den vorliegenden Roman, erstmals in deutscher Übersetzung vor. Das Versteck im Wandschrank bewahrte Raymond Federman davor, wie seine Eltern und Schwestern am 16. Juli 1942 aus Paris nach Auschwitz deportiert zu werden. Er hat den Tod hinter sich – aber nicht vom Tod wollen Federmans Romane erzählen, sondern vom Überleben. Sarah und ihr Cousin warten aufeinander: er am Flughafen, sie mit ihrem Mann Elis am israelischen Flughafen. Beide sehen ihrem ersten Wiedersehen nach 35 Jahren entgegen, geprägt von schmerzhaften Erinnerungen an ein geteiltes Schicksal. Der Schrecken in ihrer Vergangenheit datiert auf den 16. Juli, als sie die Deportation ihrer Familien überlebten. Sarah war damals neun und wurde zum Einkaufen geschickt, ihr Cousin versteckte sich im Wandschrank. Nach dem Krieg fanden sie sich wieder, bevor sich ihre Wege trennten. Er emigrierte nach Amerika, sie half in einem Kibbuz mit. Das ist die

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Betrifft: Sarahs Cousin, Raymond Federman

Język
Rok wydania
1991
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Betrifft: Sarahs Cousin
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1991
Oprawa
twarda
ISBN10
3518403451
ISBN13
9783518403457
Seria
Oryginalna nazwa
To whom it may concern
Ocena
5 z 5
Opis
Ich kann schon die Einsprüche hören. Nicht schon wieder! Warum eigentlich nicht? Ein Thema so gut wie jedes andere und ziemlich in Mode heutzutage. Ein Autor wie Raymond Federman darf diese bestürzende Wahrheit so lakonisch in Erinnerung rufen, denn sein 'Thema' heißt Deportation und Vernichtung. 'Post-Holocaust' hat Raymond Federman seine Literatur genannt. Das schriftstellerische Werk des heute in den Vereinigten Staaten lebenden Avantgarde-Autors bringt der Suhrkamp Verlag seit vergangenem Jahr neu heraus oder stellt es, wie den vorliegenden Roman, erstmals in deutscher Übersetzung vor. Das Versteck im Wandschrank bewahrte Raymond Federman davor, wie seine Eltern und Schwestern am 16. Juli 1942 aus Paris nach Auschwitz deportiert zu werden. Er hat den Tod hinter sich – aber nicht vom Tod wollen Federmans Romane erzählen, sondern vom Überleben. Sarah und ihr Cousin warten aufeinander: er am Flughafen, sie mit ihrem Mann Elis am israelischen Flughafen. Beide sehen ihrem ersten Wiedersehen nach 35 Jahren entgegen, geprägt von schmerzhaften Erinnerungen an ein geteiltes Schicksal. Der Schrecken in ihrer Vergangenheit datiert auf den 16. Juli, als sie die Deportation ihrer Familien überlebten. Sarah war damals neun und wurde zum Einkaufen geschickt, ihr Cousin versteckte sich im Wandschrank. Nach dem Krieg fanden sie sich wieder, bevor sich ihre Wege trennten. Er emigrierte nach Amerika, sie half in einem Kibbuz mit. Das ist die