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Werke. Notizen. Prozesse

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  • 304 strony
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Geschichte neu weben.0Das Werk von Christa Jeitner (geb. 1935 in Blumberg, lebt und arbeitet ebenda) ist geprägt durch den Wunsch nach Freiheit. In textilen Assemblagen, Fadenzeichnungen, Schnürwerken und Performances bewegt sich die Künstlerin in einem spannungsvollen Verhältnis zur Zeitgeschichte der DDR und der Nachwendezeit bis heute. Ihre Arbeiten eröffnen den Betrachter*innen überraschende Perspektiven auf die deutsch-deutsche Vergangenheit sowie auf die unzähligen Spielräume des Handelns einer politischen Künstlerin. So entwickelt Jeitner in den 1960er Jahren mit ihren Fadenzeichnungen eine expressive Form der Abstraktion, die vielfach im direkten Dialog mit den radikalen formalen Weiterentwicklungen in der Lyrik, beispielsweise von Ingeborg Bachmann, neues Terrain betritt. Voller Präzision trifft ihr Werk bis heute ein Lebensgefühl, das wir als prekär beschreiben würden, im Sinne einer Verletzlichkeit und eines Dazwischen ? zwischen den Ereignissen, zwischen den ideologischen, ethischen und ästhetischen Frontlinien der Zeit.0Das Buch zeigt erstmals eine umfassende Aufarbeitung von Jeitners über mehr als sechs Jahrzehnte gewachsenem Œuvre mit zahlreichen Abbildungen und eigenen Aufzeichnungen der Künstlerin. Die Beiträge von Susanne Altmann, Christiane Mennicke-Schwarz und Christoph Tannert werden abgerundet von einem Gespräch zwischen Hannelore Sachs und der Künstlerin.

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Werke. Notizen. Prozesse, Christa Jeitner

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Werke. Notizen. Prozesse
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
304
ISBN10
3954763931
ISBN13
9783954763931
Seria
Opis
Geschichte neu weben.0Das Werk von Christa Jeitner (geb. 1935 in Blumberg, lebt und arbeitet ebenda) ist geprägt durch den Wunsch nach Freiheit. In textilen Assemblagen, Fadenzeichnungen, Schnürwerken und Performances bewegt sich die Künstlerin in einem spannungsvollen Verhältnis zur Zeitgeschichte der DDR und der Nachwendezeit bis heute. Ihre Arbeiten eröffnen den Betrachter*innen überraschende Perspektiven auf die deutsch-deutsche Vergangenheit sowie auf die unzähligen Spielräume des Handelns einer politischen Künstlerin. So entwickelt Jeitner in den 1960er Jahren mit ihren Fadenzeichnungen eine expressive Form der Abstraktion, die vielfach im direkten Dialog mit den radikalen formalen Weiterentwicklungen in der Lyrik, beispielsweise von Ingeborg Bachmann, neues Terrain betritt. Voller Präzision trifft ihr Werk bis heute ein Lebensgefühl, das wir als prekär beschreiben würden, im Sinne einer Verletzlichkeit und eines Dazwischen ? zwischen den Ereignissen, zwischen den ideologischen, ethischen und ästhetischen Frontlinien der Zeit.0Das Buch zeigt erstmals eine umfassende Aufarbeitung von Jeitners über mehr als sechs Jahrzehnte gewachsenem Œuvre mit zahlreichen Abbildungen und eigenen Aufzeichnungen der Künstlerin. Die Beiträge von Susanne Altmann, Christiane Mennicke-Schwarz und Christoph Tannert werden abgerundet von einem Gespräch zwischen Hannelore Sachs und der Künstlerin.