Bookbot

Leeres Land

Niemandsländer in der Literatur

Parametry

  • 221 stron
  • 8 godzin czytania

Więcej o książce

Wem gehören Niemandsländer? Die Debatte um Eigentum an Grund und Boden vereint seit der Antike theologische, philosophische, juristische und soziologische Argumente. In der Literatur reflektieren Niemandsländer Machtverhältnisse, Besitzlegitimation, Autonomie und Zugehörigkeit. Diese Räume sind durch begrenzte Staatlichkeit gekennzeichnet und oft schwach reguliert. Sie werden von manchen als gefährlich, von anderen als eroberbar betrachtet. Verlassene Gegenden, Stadtbrachen und verwilderte Gärten gelten als faszinierende Orte, die sowohl Risiko als auch Neugierde wecken. Sie ziehen Flaneure, spielende Kinder, Verliebte, Dealer, Diebe, Künstler und Phantasten an und ermöglichen das vorübergehende Aussetzen alltäglicher Regeln. Im ersten Teil des Buches skizziert Dorothee Kimmich das kulturtheoretische Feld, in dem Eigentumstheorien, Kolonialgeschichte, Pufferzonen und Freiräume behandelt werden. Der zweite Teil analysiert literarische Texte von Autoren wie Goethe, Kafka und Achebe, die die komplexen Verhältnisse um Grund und Boden in Narrative von Heimat, Zugehörigkeit, Imagination und Gefangenschaft übersetzen. Diese Erzählungen gestalten den prekären Status und die widersprüchlichen Gefühle, die mit Niemandsland verbunden sind.

Zakup książki

Leeres Land, Dorothee Kimmich

Język
Rok wydania
2021
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Leeres Land
Podtytuł
Niemandsländer in der Literatur
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
221
ISBN10
3835391348
ISBN13
9783835391345
Seria
Opis
Wem gehören Niemandsländer? Die Debatte um Eigentum an Grund und Boden vereint seit der Antike theologische, philosophische, juristische und soziologische Argumente. In der Literatur reflektieren Niemandsländer Machtverhältnisse, Besitzlegitimation, Autonomie und Zugehörigkeit. Diese Räume sind durch begrenzte Staatlichkeit gekennzeichnet und oft schwach reguliert. Sie werden von manchen als gefährlich, von anderen als eroberbar betrachtet. Verlassene Gegenden, Stadtbrachen und verwilderte Gärten gelten als faszinierende Orte, die sowohl Risiko als auch Neugierde wecken. Sie ziehen Flaneure, spielende Kinder, Verliebte, Dealer, Diebe, Künstler und Phantasten an und ermöglichen das vorübergehende Aussetzen alltäglicher Regeln. Im ersten Teil des Buches skizziert Dorothee Kimmich das kulturtheoretische Feld, in dem Eigentumstheorien, Kolonialgeschichte, Pufferzonen und Freiräume behandelt werden. Der zweite Teil analysiert literarische Texte von Autoren wie Goethe, Kafka und Achebe, die die komplexen Verhältnisse um Grund und Boden in Narrative von Heimat, Zugehörigkeit, Imagination und Gefangenschaft übersetzen. Diese Erzählungen gestalten den prekären Status und die widersprüchlichen Gefühle, die mit Niemandsland verbunden sind.