Bookbot

Das Theater und die Pest

Mit Beiträgen von Antonin Artaud, André Breton, Jerzy Grotowski, Heiner Müller und Anaïs Nin

Ocena książki

Więcej o książce

Das Theater wird mit der Pest verglichen, da beide eine Krise darstellen, die entweder im Tod oder in einer tiefgreifenden Heilung endet. Die Pest ist ein extremes Leiden, das zu einer völligen Krise führt, während das Theater als Leiden angesehen wird, das ein hohes Gleichgewicht darstellt, das nur durch Zerstörung erreicht werden kann. Es fordert den Geist heraus und steigert dessen Energien. Aus menschlicher Sicht hat das Theater, ähnlich wie die Pest, eine wohltuende Wirkung, da es die Menschen zwingt, sich selbst zu erkennen, ihre Masken abzulegen und Lügen, Schwächen, Heuchelei und Niedrigkeit aufzudecken. Es befreit von der lähmenden Trägheit und zeigt die verborgene Stärke der Gemeinschaft, die sie dazu anregt, eine heroische Haltung gegenüber ihrem Schicksal einzunehmen. Die zentrale Frage bleibt, ob es in dieser selbstzerstörerischen Welt eine Gruppe von Menschen geben wird, die in der Lage ist, diese höhere Vorstellung vom Theater zu verwirklichen, die uns die magische Entsprechung der Dogmen zurückbringt, an die wir nicht mehr glauben. Die Auswahl umfasst vier Texte von Antonin Artaud aus "Das Theater und sein Double" sowie Beiträge von André Breton, Jerzy Grotowski, Heiner Müller und Anaïs Nin über Artaud.

Zakup książki

Das Theater und die Pest, Antonin Artaud

Język
Rok wydania
2020
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

4,0
Bardzo dobra
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Das Theater und die Pest
Podtytuł
Mit Beiträgen von Antonin Artaud, André Breton, Jerzy Grotowski, Heiner Müller und Anaïs Nin
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
ISBN10
389581542X
ISBN13
9783895815423
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Das Theater wird mit der Pest verglichen, da beide eine Krise darstellen, die entweder im Tod oder in einer tiefgreifenden Heilung endet. Die Pest ist ein extremes Leiden, das zu einer völligen Krise führt, während das Theater als Leiden angesehen wird, das ein hohes Gleichgewicht darstellt, das nur durch Zerstörung erreicht werden kann. Es fordert den Geist heraus und steigert dessen Energien. Aus menschlicher Sicht hat das Theater, ähnlich wie die Pest, eine wohltuende Wirkung, da es die Menschen zwingt, sich selbst zu erkennen, ihre Masken abzulegen und Lügen, Schwächen, Heuchelei und Niedrigkeit aufzudecken. Es befreit von der lähmenden Trägheit und zeigt die verborgene Stärke der Gemeinschaft, die sie dazu anregt, eine heroische Haltung gegenüber ihrem Schicksal einzunehmen. Die zentrale Frage bleibt, ob es in dieser selbstzerstörerischen Welt eine Gruppe von Menschen geben wird, die in der Lage ist, diese höhere Vorstellung vom Theater zu verwirklichen, die uns die magische Entsprechung der Dogmen zurückbringt, an die wir nicht mehr glauben. Die Auswahl umfasst vier Texte von Antonin Artaud aus "Das Theater und sein Double" sowie Beiträge von André Breton, Jerzy Grotowski, Heiner Müller und Anaïs Nin über Artaud.