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Laubsäge und Scheinbrücke

Aus der Vorgeschichte des Schreibens

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In seinen Heidelberger Poetikvorlesungen schildert Lutz Seiler, wie die Landschaften Ostthüringens und Brandenburgs und die Zeitgeschichte der im Schatten des Uranbergbaus verlebten Kindheit und der Berliner Nachwendezeit in seinem Werk miteinander verbunden sind. Das Bedrängende, Dunkle der DDR-Geschichte, sei es die radioaktive Verseuchung und Zerstörung der Kindheitsdörfer, sei es der Zwang zum Kollektiv in einer autoritären Gesellschaft - Seiler zeigt, wie die Erlebniswelt DDR in seinen Texten ebenso lebendig wird wie das Aufgehen der Lebensentwürfe in der westlichen Konsum-Ordnung. In den nun erscheinenden drei Vorlesungen "Müde Dörfer. Eine Herkunftsgeschichte", "Die jungen Jahre. Fontane, Huchel und Pink Floyd" und "Potsdamer Platz. Ein Blick durch die Maske" kann man erfahren, was Seiler darunter versteht, dass Poesie "Widerstand" ist (Kruso, 2015), und inwiefern diese ihm einen geschützten ästhetischen Raum für eigene Erfahrungen und Erinnerungen bietet.

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Laubsäge und Scheinbrücke, Lutz Seiler

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Laubsäge und Scheinbrücke
Podtytuł
Aus der Vorgeschichte des Schreibens
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
ISBN10
3825369803
ISBN13
9783825369804
Seria
Opis
In seinen Heidelberger Poetikvorlesungen schildert Lutz Seiler, wie die Landschaften Ostthüringens und Brandenburgs und die Zeitgeschichte der im Schatten des Uranbergbaus verlebten Kindheit und der Berliner Nachwendezeit in seinem Werk miteinander verbunden sind. Das Bedrängende, Dunkle der DDR-Geschichte, sei es die radioaktive Verseuchung und Zerstörung der Kindheitsdörfer, sei es der Zwang zum Kollektiv in einer autoritären Gesellschaft - Seiler zeigt, wie die Erlebniswelt DDR in seinen Texten ebenso lebendig wird wie das Aufgehen der Lebensentwürfe in der westlichen Konsum-Ordnung. In den nun erscheinenden drei Vorlesungen "Müde Dörfer. Eine Herkunftsgeschichte", "Die jungen Jahre. Fontane, Huchel und Pink Floyd" und "Potsdamer Platz. Ein Blick durch die Maske" kann man erfahren, was Seiler darunter versteht, dass Poesie "Widerstand" ist (Kruso, 2015), und inwiefern diese ihm einen geschützten ästhetischen Raum für eigene Erfahrungen und Erinnerungen bietet.