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Drei Weise aus dem Bantuland

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  • 200 stron
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Mwána hält mit seinem Unidiplom die Eintrittskarte ins Berufsleben in der Hand. Doch mit dem wachsenden Stapel Absagen schmilzt sein Selbstbewusstsein. Was fehlt ihm, was seine weißen Cousins haben? Währenddessen spitzt sich die politische Situation zu. Manche wollen schwarze Schafe aus dem Land jagen. Mwána nimmt die Plakate einer rechten Partei, die „Schwarze Schafe raus!“ fordert, eher amüsiert zur Kenntnis. Ist das doch die gleiche Redewendung, die er aus seiner bantuischen Heimat kennt. Gebildet und vielsprachig lebt er in einem urbanen, progressiven Milieu und sieht sich keinesfalls als Außenseiter in der Schweiz, seinem Gastland mitten in Europa. Privat hat er sein Glück mit Ruedi gefunden, mit dem er in einer offenen Beziehung lebt. Er enttäuscht geradezu lustvoll negative Rollenzuschreibungen, die Rassisten mit seiner Hautfarbe in Verbindung bringen. Von seinem unpolitischen Standpunkt aus hinterfragt er allerdings nur sein persönliches Scheitern, nicht die fehlende Chancengleichheit und die Alltag

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Drei Weise aus dem Bantuland, Max Lobe

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Drei Weise aus dem Bantuland
Język
niemiecki
Autorzy
Max Lobe
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
200
ISBN10
3946687024
ISBN13
9783946687023
Seria
Kategorie
Ocena
4 z 5
Opis
Mwána hält mit seinem Unidiplom die Eintrittskarte ins Berufsleben in der Hand. Doch mit dem wachsenden Stapel Absagen schmilzt sein Selbstbewusstsein. Was fehlt ihm, was seine weißen Cousins haben? Währenddessen spitzt sich die politische Situation zu. Manche wollen schwarze Schafe aus dem Land jagen. Mwána nimmt die Plakate einer rechten Partei, die „Schwarze Schafe raus!“ fordert, eher amüsiert zur Kenntnis. Ist das doch die gleiche Redewendung, die er aus seiner bantuischen Heimat kennt. Gebildet und vielsprachig lebt er in einem urbanen, progressiven Milieu und sieht sich keinesfalls als Außenseiter in der Schweiz, seinem Gastland mitten in Europa. Privat hat er sein Glück mit Ruedi gefunden, mit dem er in einer offenen Beziehung lebt. Er enttäuscht geradezu lustvoll negative Rollenzuschreibungen, die Rassisten mit seiner Hautfarbe in Verbindung bringen. Von seinem unpolitischen Standpunkt aus hinterfragt er allerdings nur sein persönliches Scheitern, nicht die fehlende Chancengleichheit und die Alltag