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Ein Nehmen und Geben. Die Geschlechter in der albanischen Literatur

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Die Darstellung von Frauen und Mannern ist eine der dominierenden Thematiken in der albanischen Literatur. Ihre wissenschaftliche Untersuchung stellt jedoch eine eklatante Forschungslucke dar. Florian Kienzle macht in Ein Nehmen und Geben erstmals Prozesse in der Entwicklung des Rollenverhaltnisses umfassend sichtbar und stellt literarische Entwicklungen innerhalb der albanischen Prosa der vergangenen 60 Jahre dar. Der methodische Ansatz geht zum einen von der Gender-Theorie aus, was die Eroffnung eines entsprechenden Diskurses innerhalb der albanischen Literaturwissenschaft ermoglicht; zum anderen dienen die Primartexte neben ihrem literarischen Gehalt als Quellen und werden mithilfe geschichtlicher, soziologischer und politischer Sekundarliteratur eingeordnet. Dabei ist das Zusammenspiel der Geschlechter nie losgelost von den jeweiligen Umstanden, sondern stets vor ihrem gesellschaftlichen Hintergrund zu betrachten, Eingrenzungen entstehen durch patriarchale Strukturen, ein totalitares Regime, den Kriegszustand oder durch wirtschaftlichen Druck. Uber die genaue Analyse ihrer Auswirkungen auf und in den Erzahlungen von Frauen und Mannern lasst sich eine dynamische Entwicklung in der neueren albanischen Literatur ablesen, die sich am Beispiel der Darstellung der Geschlechter deutlich manifestiert.

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Ein Nehmen und Geben. Die Geschlechter in der albanischen Literatur, Florian Kienzle

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ein Nehmen und Geben. Die Geschlechter in der albanischen Literatur
Język
niemiecki, albański
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
208
ISBN10
3447114347
ISBN13
9783447114349
Seria
Opis
Die Darstellung von Frauen und Mannern ist eine der dominierenden Thematiken in der albanischen Literatur. Ihre wissenschaftliche Untersuchung stellt jedoch eine eklatante Forschungslucke dar. Florian Kienzle macht in Ein Nehmen und Geben erstmals Prozesse in der Entwicklung des Rollenverhaltnisses umfassend sichtbar und stellt literarische Entwicklungen innerhalb der albanischen Prosa der vergangenen 60 Jahre dar. Der methodische Ansatz geht zum einen von der Gender-Theorie aus, was die Eroffnung eines entsprechenden Diskurses innerhalb der albanischen Literaturwissenschaft ermoglicht; zum anderen dienen die Primartexte neben ihrem literarischen Gehalt als Quellen und werden mithilfe geschichtlicher, soziologischer und politischer Sekundarliteratur eingeordnet. Dabei ist das Zusammenspiel der Geschlechter nie losgelost von den jeweiligen Umstanden, sondern stets vor ihrem gesellschaftlichen Hintergrund zu betrachten, Eingrenzungen entstehen durch patriarchale Strukturen, ein totalitares Regime, den Kriegszustand oder durch wirtschaftlichen Druck. Uber die genaue Analyse ihrer Auswirkungen auf und in den Erzahlungen von Frauen und Mannern lasst sich eine dynamische Entwicklung in der neueren albanischen Literatur ablesen, die sich am Beispiel der Darstellung der Geschlechter deutlich manifestiert.