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Die Künstleranekdote 1760-1960

Künstlerleben und Bildinterpretation

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  • 303 strony
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Anekdoten sind keineswegs immer nur harmlose Geschichten mit einer verblüffenden Pointe. Vielmehr waren sie von ihren antiken Anfängen an einer anderen - oft subversiven - Wahrheit verpflichtet als die offizielle Geschichtsschreibung. Auch Künstleranekdoten sind solche kritischen Gegengeschichten, die mehr über die Künstler und ihr Werk verraten, als es scheint. Werner Busch zeigt dies in bestechender Weise an bedeutenden Malern von Gainsborough über Menzel und Turner bis Mark Rothko. 0Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte die Anekdote vor allem in England eine Blütezeit. Aber noch im 20. Jahrhundert spielte sie sogar bei Künstlern des Abstrakten Expressionismus eine Rolle. Die Geschichten, die sie selber in Umlauf brachten, sind Ausdruck von Gegenpositionen gegenüber etablierten Überzeugungen. Und Mark Rothkos Bilder etwa erzählen selbst Geschichten, die sich gegen ihre falsche Vereinnahmung wenden. Mit fast kriminalistischem Spürsinn hebt Werner Busch mithilfe von Künstleranekdoten verhüllte oder verschüttete Bedeutungen großer Kunstwerke ans Licht.

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Die Künstleranekdote 1760-1960, Werner Busch

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Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Künstleranekdote 1760-1960
Podtytuł
Künstlerleben und Bildinterpretation
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
303
ISBN10
3406758258
ISBN13
9783406758256
Seria
Tagi
Opis
Anekdoten sind keineswegs immer nur harmlose Geschichten mit einer verblüffenden Pointe. Vielmehr waren sie von ihren antiken Anfängen an einer anderen - oft subversiven - Wahrheit verpflichtet als die offizielle Geschichtsschreibung. Auch Künstleranekdoten sind solche kritischen Gegengeschichten, die mehr über die Künstler und ihr Werk verraten, als es scheint. Werner Busch zeigt dies in bestechender Weise an bedeutenden Malern von Gainsborough über Menzel und Turner bis Mark Rothko. 0Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte die Anekdote vor allem in England eine Blütezeit. Aber noch im 20. Jahrhundert spielte sie sogar bei Künstlern des Abstrakten Expressionismus eine Rolle. Die Geschichten, die sie selber in Umlauf brachten, sind Ausdruck von Gegenpositionen gegenüber etablierten Überzeugungen. Und Mark Rothkos Bilder etwa erzählen selbst Geschichten, die sich gegen ihre falsche Vereinnahmung wenden. Mit fast kriminalistischem Spürsinn hebt Werner Busch mithilfe von Künstleranekdoten verhüllte oder verschüttete Bedeutungen großer Kunstwerke ans Licht.