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Briefe und Briefwechsel

Band 1: Theodor W. Adorno/Walter Benjamin. Briefwechsel 1928–1940

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Der vorliegende Band versammelt alle erhaltenen Briefe und Karten der Korrespondenz zwischen Theodor W. Adorno und Walter Benjamin in chronologischer Reihenfolge. Ein großer Verlust für den Briefwechsel ist das Fehlen von Adornos Gegenbriefen bis Anfang 1933, die in Benjamins letzter Berliner Wohnung zurückblieben, als dieser Deutschland verlassen musste. Adornos Satz aus einem Brief an Benjamin charakterisiert die entscheidende Differenz zwischen den Diskussionen der Kritischen Theorie der dreißiger Jahre und deren heutiger Rezeption. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Kritik, die Adorno und Benjamin wechselseitig an ihren Arbeiten während der Emigration übten, und der fragmentierten und ungeschickt zusammengefügten Darstellung dieser zentralen Arbeiten in der Sekundärliteratur. Ein beträchtlicher Teil der Korrespondenz bezieht sich auf Benjamins unvollendetes „Passagen-Werk“ und den Baudelaire-Aufsatz für die „Zeitschrift für Sozialforschung“. Die Briefe, vor allem ab 1934, thematisieren die theoretische Darstellung grundlegender Erfahrungen der bürgerlichen Kultur, die mit dem Faschismus unwiederbringlich verloren gingen. Der Briefwechsel verdeutlicht die Bedeutung der praktischen und geistigen Solidarität zwischen Adorno und Benjamin in ihrer intellektuellen Isolation. Die Gelehrtenrepublik, die in der akademischen Welt abhanden ging, lebte in den beiden fort, die sich aller äußerlichen Konventionen entzogen. A

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Briefe und Briefwechsel, Theodor W. Adorno

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Briefe und Briefwechsel
Podtytuł
Band 1: Theodor W. Adorno/Walter Benjamin. Briefwechsel 1928–1940
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
ISBN10
3518242725
ISBN13
9783518242728
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Der vorliegende Band versammelt alle erhaltenen Briefe und Karten der Korrespondenz zwischen Theodor W. Adorno und Walter Benjamin in chronologischer Reihenfolge. Ein großer Verlust für den Briefwechsel ist das Fehlen von Adornos Gegenbriefen bis Anfang 1933, die in Benjamins letzter Berliner Wohnung zurückblieben, als dieser Deutschland verlassen musste. Adornos Satz aus einem Brief an Benjamin charakterisiert die entscheidende Differenz zwischen den Diskussionen der Kritischen Theorie der dreißiger Jahre und deren heutiger Rezeption. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Kritik, die Adorno und Benjamin wechselseitig an ihren Arbeiten während der Emigration übten, und der fragmentierten und ungeschickt zusammengefügten Darstellung dieser zentralen Arbeiten in der Sekundärliteratur. Ein beträchtlicher Teil der Korrespondenz bezieht sich auf Benjamins unvollendetes „Passagen-Werk“ und den Baudelaire-Aufsatz für die „Zeitschrift für Sozialforschung“. Die Briefe, vor allem ab 1934, thematisieren die theoretische Darstellung grundlegender Erfahrungen der bürgerlichen Kultur, die mit dem Faschismus unwiederbringlich verloren gingen. Der Briefwechsel verdeutlicht die Bedeutung der praktischen und geistigen Solidarität zwischen Adorno und Benjamin in ihrer intellektuellen Isolation. Die Gelehrtenrepublik, die in der akademischen Welt abhanden ging, lebte in den beiden fort, die sich aller äußerlichen Konventionen entzogen. A