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Tiefurt

Literatur und Leben zu Beginn von Weimars großer Zeit

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  • 304 strony
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Der kleine Ort Tiefurt, drei Kilometer östlich von Weimar, war um 1780 ein Zentrum des kulturellen Aufbruchs. Hier lebte die verwitwete Herzoginmutter Anna Amalia, die mit Freunden verschiedene kulturelle Aktivitäten initiierte. In Tiefurt entstand einer der ersten englischen Parks in Deutschland, und Goethes Singspiel »Die Fischerin« wurde im Park in einer neuen Form des Freilichttheaters uraufgeführt. Das handschriftlich zirkulierende »Journal von Tiefurt« mit Gedichten, Essays, Übersetzungen und Rätseln spiegelte die höfische Kultur im klassischen Weimar wider. Goethe ermutigte Eckermann, eine Betrachtung über Tiefurt zu verfassen, da der Stoff es wert sei. Er selbst konnte dies nicht tun, da er zu sehr in die bedeutenden Zustände involviert war. Eckermann nahm sich dieser Mühe jedoch nicht an. Gerhard R. Kaiser hat nun in sieben miteinander verwobenen Studien Goethes Aufforderung erfüllt. In einer Abschlussbetrachtung spannt er einen bemerkenswerten Bogen von dem beschaulichen Tiefurt des 18. Jahrhunderts bis in unsere gegenwärtige, von Problemen belastete Welt, und würdigt die besondere Bedeutung der Literatur.

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Tiefurt, Gerhard Kaiser

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Tiefurt
Podtytuł
Literatur und Leben zu Beginn von Weimars großer Zeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
304
ISBN10
3835336592
ISBN13
9783835336599
Seria
Opis
Der kleine Ort Tiefurt, drei Kilometer östlich von Weimar, war um 1780 ein Zentrum des kulturellen Aufbruchs. Hier lebte die verwitwete Herzoginmutter Anna Amalia, die mit Freunden verschiedene kulturelle Aktivitäten initiierte. In Tiefurt entstand einer der ersten englischen Parks in Deutschland, und Goethes Singspiel »Die Fischerin« wurde im Park in einer neuen Form des Freilichttheaters uraufgeführt. Das handschriftlich zirkulierende »Journal von Tiefurt« mit Gedichten, Essays, Übersetzungen und Rätseln spiegelte die höfische Kultur im klassischen Weimar wider. Goethe ermutigte Eckermann, eine Betrachtung über Tiefurt zu verfassen, da der Stoff es wert sei. Er selbst konnte dies nicht tun, da er zu sehr in die bedeutenden Zustände involviert war. Eckermann nahm sich dieser Mühe jedoch nicht an. Gerhard R. Kaiser hat nun in sieben miteinander verwobenen Studien Goethes Aufforderung erfüllt. In einer Abschlussbetrachtung spannt er einen bemerkenswerten Bogen von dem beschaulichen Tiefurt des 18. Jahrhunderts bis in unsere gegenwärtige, von Problemen belastete Welt, und würdigt die besondere Bedeutung der Literatur.