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Richard Wagners Fahrt ins Glück

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Geigende Mehrheit kru. Ein durchaus unernsthaftes Unternehmen wird man diese Wagner-Biographie aus der Feder des Zeichners und Dichters F.W. Bernstein wohl nennen müssen, und dass sie je von den Wagner-Erben autorisiert werden könnte, ist sicher nicht zu erwarten. Bernstein, den man neben Henscheid und anderen zur «Neuen Frankfurter Schule» rechnet, bedient sich zwar an seriösen Quellen ( «Mein Leben», Cosimas Tagebücher) und hält sich grossenteils streng an die Fakten, doch sein Umgang mit dem Material ist immer eigensinnig, sein Verhältnis zum Meister respektlos, aber zärtlich. Überaus treffend, wie unser Satiriker das Timbre von Wagners Walkürenkomposition in Worte «Dort brommen der Kontrabässe acht, rumpumpeln die Pauken, Rührtrommel und das Tam-Tam, Glockenspiel, Becken, und jetzt sechzehn erste Geigen, sechzehn zweite Geigen, macht zweiunddreissig – die geigende Mehrheit.» Wunderbar sind nicht zuletzt die Zeichnungen, wie die, auf denen der gross gewachsene Nietzsche sich vor dem kleinwüchsigen Wagner auf Augenhöhe herablässt (bis er das Sichverneigen eines Tages entschieden sein lässt).

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Richard Wagners Fahrt ins Glück, Fritz Weigle Bernstein

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Richard Wagners Fahrt ins Glück
Język
niemiecki
Wydawca
FESt
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
ISBN10
3828601405
ISBN13
9783828601406
Seria
Opis
Geigende Mehrheit kru. Ein durchaus unernsthaftes Unternehmen wird man diese Wagner-Biographie aus der Feder des Zeichners und Dichters F.W. Bernstein wohl nennen müssen, und dass sie je von den Wagner-Erben autorisiert werden könnte, ist sicher nicht zu erwarten. Bernstein, den man neben Henscheid und anderen zur «Neuen Frankfurter Schule» rechnet, bedient sich zwar an seriösen Quellen ( «Mein Leben», Cosimas Tagebücher) und hält sich grossenteils streng an die Fakten, doch sein Umgang mit dem Material ist immer eigensinnig, sein Verhältnis zum Meister respektlos, aber zärtlich. Überaus treffend, wie unser Satiriker das Timbre von Wagners Walkürenkomposition in Worte «Dort brommen der Kontrabässe acht, rumpumpeln die Pauken, Rührtrommel und das Tam-Tam, Glockenspiel, Becken, und jetzt sechzehn erste Geigen, sechzehn zweite Geigen, macht zweiunddreissig – die geigende Mehrheit.» Wunderbar sind nicht zuletzt die Zeichnungen, wie die, auf denen der gross gewachsene Nietzsche sich vor dem kleinwüchsigen Wagner auf Augenhöhe herablässt (bis er das Sichverneigen eines Tages entschieden sein lässt).