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Der Palast

Novelle

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  • 72 strony
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„Sich ohne Unterlass (wenn auch nicht länger als zwanzig Minuten) dem durchdringenden, steten Blick zweier unbekannter Augen ausgesetzt zu finden, die keine Gefühlsregung zu erkennen geben, sich nicht senken, sich nicht heben, in denen kein Wimpernschlag sich rührt, – hat man das einmal über sich ergehen lassen müssen, dann weiß man, was das Wort ‚schrecklich‘ bedeutet. C. J. L. Almqvist (1793–1866), dem schwedischen Meistererzähler, ist mit seiner Novelle ein wahres Bravourstück dessen gelungen, was man im Englischen „Gothic Novel“ nennt: Ein gewisser Richard erzählt der Gesellschaft auf einem Jagdschloss von einem Abenteuer, dass ihm einmal in einer „großen englischen Hafenstadt“ widerfahren ist: Er soll einem reichen japanischen Kaufmann und seinen beiden Töchtern dabei behilflich sein, Harakiri zu begehen, das ihnen von ihrem Herrscher als Strafe dafür auferlegt wurde, dass sie gegen sein Verbot Japan verlassen haben. Der Autor treibt seinen Erzähler dabei durch eine ganze Reihe haarsträubender Erlebnisse und am Ende in einen „Showdown“, der bizarrer kaum sein könnte. Lutz Rühling hat dieses Meisterwerk romantischer Erzählkunst für uns neu übersetzt und in seinem Nachwort erhellend kommentiert. Ein echtes Lesevergnügen!

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Der Palast, Carl Jonas Love Almqvist

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Palast
Podtytuł
Novelle
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
72
ISBN10
394811420X
ISBN13
9783948114206
Seria
Kategorie
Ocena
3 z 5
Opis
„Sich ohne Unterlass (wenn auch nicht länger als zwanzig Minuten) dem durchdringenden, steten Blick zweier unbekannter Augen ausgesetzt zu finden, die keine Gefühlsregung zu erkennen geben, sich nicht senken, sich nicht heben, in denen kein Wimpernschlag sich rührt, – hat man das einmal über sich ergehen lassen müssen, dann weiß man, was das Wort ‚schrecklich‘ bedeutet. C. J. L. Almqvist (1793–1866), dem schwedischen Meistererzähler, ist mit seiner Novelle ein wahres Bravourstück dessen gelungen, was man im Englischen „Gothic Novel“ nennt: Ein gewisser Richard erzählt der Gesellschaft auf einem Jagdschloss von einem Abenteuer, dass ihm einmal in einer „großen englischen Hafenstadt“ widerfahren ist: Er soll einem reichen japanischen Kaufmann und seinen beiden Töchtern dabei behilflich sein, Harakiri zu begehen, das ihnen von ihrem Herrscher als Strafe dafür auferlegt wurde, dass sie gegen sein Verbot Japan verlassen haben. Der Autor treibt seinen Erzähler dabei durch eine ganze Reihe haarsträubender Erlebnisse und am Ende in einen „Showdown“, der bizarrer kaum sein könnte. Lutz Rühling hat dieses Meisterwerk romantischer Erzählkunst für uns neu übersetzt und in seinem Nachwort erhellend kommentiert. Ein echtes Lesevergnügen!