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Der Nachmittag des Pornographen. Ein Roman zwischen Schnecken und Katholizismus

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Eine PR-Agentin wird erschossen, ein Modearzt vergiftet und erschlagen, ein Manager stirbt gewaltsam in der Badewanne (nach dem Akt), ein Gefängniswächter (während des Akts), eine zu junge Ehefrau (nach dem Akt), ein Herausgeber (nach dem Akt) . . . und ein echter Politiker & Kommerzialrat landet tatsächlich hinter Gittern (!).Es geht um Industriespionage und Eifersucht, die militant-religiöse Rettung der Welt und Schnecken im Garten, um ein Hochglanz-Pornomagazin und einen katholischen Haushalt, undurchsichtige Verwandtschaftsverhältnisse und eine durch Haß wüst entschlossene (christl.) Teppich-Knüpferin: Steinfest spart auch in seinem zweiten Roman bei AARACHNE an Verwicklungen und kritischen Rundum-Schlägen nichts aus, was ein Kriminalstück in eine Gesellschaftssatire verwandelt.Man könnte meinen, der Autor sei bei Thomas Bernhard in die Schule gegangen . . . Steinfests Stilprinzip ist die kommentierende Abschweifung, indem er in jeglichem Geschehen stets die Selbstinszenierung des herrschenden Weltgeistes erkennt. Daß sagenhaft schmierige Bösartigkeit, daß Eitelkeit und Dummheit immer wieder den Sieg des Diabolischen verhindern, macht Steinfests Hinterfotzigkeiten zu reinem Vergnügen . . . immer von launisch-absurden Spekulationen getragen, oder von Argumenten, die das Kabaretthafte der Regeln selbst zum Inhalt haben. (DER STANDARD)

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Der Nachmittag des Pornographen. Ein Roman zwischen Schnecken und Katholizismus, Heinrich Steinfest

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Nachmittag des Pornographen. Ein Roman zwischen Schnecken und Katholizismus
Język
niemiecki
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
ISBN13
9783852550251
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Eine PR-Agentin wird erschossen, ein Modearzt vergiftet und erschlagen, ein Manager stirbt gewaltsam in der Badewanne (nach dem Akt), ein Gefängniswächter (während des Akts), eine zu junge Ehefrau (nach dem Akt), ein Herausgeber (nach dem Akt) . . . und ein echter Politiker & Kommerzialrat landet tatsächlich hinter Gittern (!).Es geht um Industriespionage und Eifersucht, die militant-religiöse Rettung der Welt und Schnecken im Garten, um ein Hochglanz-Pornomagazin und einen katholischen Haushalt, undurchsichtige Verwandtschaftsverhältnisse und eine durch Haß wüst entschlossene (christl.) Teppich-Knüpferin: Steinfest spart auch in seinem zweiten Roman bei AARACHNE an Verwicklungen und kritischen Rundum-Schlägen nichts aus, was ein Kriminalstück in eine Gesellschaftssatire verwandelt.Man könnte meinen, der Autor sei bei Thomas Bernhard in die Schule gegangen . . . Steinfests Stilprinzip ist die kommentierende Abschweifung, indem er in jeglichem Geschehen stets die Selbstinszenierung des herrschenden Weltgeistes erkennt. Daß sagenhaft schmierige Bösartigkeit, daß Eitelkeit und Dummheit immer wieder den Sieg des Diabolischen verhindern, macht Steinfests Hinterfotzigkeiten zu reinem Vergnügen . . . immer von launisch-absurden Spekulationen getragen, oder von Argumenten, die das Kabaretthafte der Regeln selbst zum Inhalt haben. (DER STANDARD)