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Der Fortführer

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  • 208 stron
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Eine Seele, die von silbernen Mikrophonen in ihrer Kuhle aufgestöbert wird ... eine Blutbuche, die vom Tanzen träumt, sich bereits einwiegt in ihre Tänze, die Tänze in sich vortanzt ... Arlecchino, der mit dem ganzen Hinterhaus Streit anfängt, mit jedem einzelnen Bewohner in jedem einzelnen Fenster, stolz auf seine fabelhafte Streitsucht ... Es ist die Tradition des romantischen Fragments, wie sie zwischen Hamann, Novalis und Friedrich Schlegel entstanden ist, an die Botho Strauß in seinem neuen Buch anknüpft. Vergleichbares hat er noch nicht geschrieben, noch nie sich so weit von Erzählung, Betrachtung und Kritik entfernt wie in diesen kurzen bildhaften Texten.Und aus der formalen Neuheit ergeben sich neue Einsichten. Sie alle kreisen um das Nichtmitteilbare, um den poetischen Moment, den keine Intention hervorbringen könnte, um den Sinnentzug, bei dem sich - überraschend, entlastend - doch wieder ein Sinn herstellt.Auch das Strauß'sche Hauptmotiv, das Paar, erscheint in vielen der Notate, Sprüche und Bilder noch einmal neu. Das Paar, das sich bekriegt; das Paar, das auseinandergeht; das Paar, das sich aussöhnt. „Die Anziehungskraft errechnet sich aus Drang mal Drehung mal Drohung.“

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Der Fortführer, Botho Strauß

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Fortführer
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
208
ISBN10
349806553X
ISBN13
9783498065539
Seria
Kategorie
Ocena
2,25 z 5
Opis
Eine Seele, die von silbernen Mikrophonen in ihrer Kuhle aufgestöbert wird ... eine Blutbuche, die vom Tanzen träumt, sich bereits einwiegt in ihre Tänze, die Tänze in sich vortanzt ... Arlecchino, der mit dem ganzen Hinterhaus Streit anfängt, mit jedem einzelnen Bewohner in jedem einzelnen Fenster, stolz auf seine fabelhafte Streitsucht ... Es ist die Tradition des romantischen Fragments, wie sie zwischen Hamann, Novalis und Friedrich Schlegel entstanden ist, an die Botho Strauß in seinem neuen Buch anknüpft. Vergleichbares hat er noch nicht geschrieben, noch nie sich so weit von Erzählung, Betrachtung und Kritik entfernt wie in diesen kurzen bildhaften Texten.Und aus der formalen Neuheit ergeben sich neue Einsichten. Sie alle kreisen um das Nichtmitteilbare, um den poetischen Moment, den keine Intention hervorbringen könnte, um den Sinnentzug, bei dem sich - überraschend, entlastend - doch wieder ein Sinn herstellt.Auch das Strauß'sche Hauptmotiv, das Paar, erscheint in vielen der Notate, Sprüche und Bilder noch einmal neu. Das Paar, das sich bekriegt; das Paar, das auseinandergeht; das Paar, das sich aussöhnt. „Die Anziehungskraft errechnet sich aus Drang mal Drehung mal Drohung.“