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Unterwegs nach Babylon – Spielformen des Erzählens lautete der Titel der Tübinger Poetik-Dozentur im Dezember 2012. Der Weg, die Reise und die Sprache sind programmatisch miteinander verbunden. In den Werken von Christoph Ransmayr und Raoul Schrott wird die Verbindung von Reisen, Erfahren, Wissen und Poesie thematisiert. Reisen, der Abschied von der Heimat, die Begegnung mit dem Fremden, die Überschreitung von Grenzen und die Rückkehr sind eng mit der Vorstellung vom Menschen verknüpft, ebenso wie die Sprache und der poetische Ausdruck des Erlebten. Für Ransmayr haben Geschichten kein zeitloses Leben, sondern ein Eigenleben, das sie letztlich auch verschwinden lässt. Geschichten können menschliche Leben überdauern und auf Zeiten verweisen, die über biographische Dimensionen hinausgehen; sie erinnern an Tote und erzählen für Ungeborene, sind jedoch nicht ewig. Raoul Schrott gilt als legitimer Vertreter einer Archäologie der Literatur und Kultur, die sich mit den Anfängen und Ursprüngen der Kultur beschäftigt. Trotz heftiger Kritik verteidigt er seinen universellen Ansatz gegen die moderne Spezialisierung. Schrott sucht ständig nach versunkenen Orten, Sprachen und Geschichten, die uralten Traditionen entstammen, die weit älter sind als die Grundlagen der nördlichen europäischen Kultur.

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Unterwegs nach Babylon, Christoph Ransmayr, Raoul Schrott, Dorothee Kimmich, Philipp Alexander Ostrowicz

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Unterwegs nach Babylon
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
67
ISBN10
3899292766
ISBN13
9783899292763
Seria
Kategorie
Opis
Unterwegs nach Babylon – Spielformen des Erzählens lautete der Titel der Tübinger Poetik-Dozentur im Dezember 2012. Der Weg, die Reise und die Sprache sind programmatisch miteinander verbunden. In den Werken von Christoph Ransmayr und Raoul Schrott wird die Verbindung von Reisen, Erfahren, Wissen und Poesie thematisiert. Reisen, der Abschied von der Heimat, die Begegnung mit dem Fremden, die Überschreitung von Grenzen und die Rückkehr sind eng mit der Vorstellung vom Menschen verknüpft, ebenso wie die Sprache und der poetische Ausdruck des Erlebten. Für Ransmayr haben Geschichten kein zeitloses Leben, sondern ein Eigenleben, das sie letztlich auch verschwinden lässt. Geschichten können menschliche Leben überdauern und auf Zeiten verweisen, die über biographische Dimensionen hinausgehen; sie erinnern an Tote und erzählen für Ungeborene, sind jedoch nicht ewig. Raoul Schrott gilt als legitimer Vertreter einer Archäologie der Literatur und Kultur, die sich mit den Anfängen und Ursprüngen der Kultur beschäftigt. Trotz heftiger Kritik verteidigt er seinen universellen Ansatz gegen die moderne Spezialisierung. Schrott sucht ständig nach versunkenen Orten, Sprachen und Geschichten, die uralten Traditionen entstammen, die weit älter sind als die Grundlagen der nördlichen europäischen Kultur.