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Pascolini

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Der Autor ist mit ganzem Herzen bei dem, was er erzählt. Matthias Pascolini bringt die Ettengruber Polizei zur Verzweiflung, denn der junge Gauner ist einfach nicht zu fassen. In dem Provinznest kämpfen Katholiken gegen Protestanten, Traditionalisten gegen Freigeister, Tennisvereinsmitglieder gegen die Herren vom Fußballklub. Je härter die Staatsgewalt zuschlägt, desto mehr wird Pascolini zum Volkshelden. Als die Politik eingreift, stehen die Ettengruber am Rande eines Bürgerkriegs. Es ist ein derbes, bitterböses Spiel um die Macht des Geschichtenerzählens, eine kluge und bissige Satire über Freiheitsmythen und Fremdenverkehr. Für alteingesessene Ettengruber ist Pascolini ein Held wie aus alten Zeiten, auch wenn seine Schmugglerbande sich auf Drogenhandel verlegt hat. Bald rankt sich ein Mythos à la Robin Hood um die jungen Schlitzohren, was den Touristen im Gasthof Teufelsschlupf zugutekommt. Doch als Kommissar Eugen Kastenbauer ihn verfolgt und der Unternehmer Heinz-Hubert Scholten ein Skiparadies plant, nimmt Pascolinis Schicksal eine böse Wendung. Am Ende nützt dem „bayerischen Hiasl“ all sein Ruhm nichts – dafür manch anderem umso mehr. Ein scharfzüngiges Epos aus der Provinz, ein Heimatroman mit einer starken Prise Räuberpistole.

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Pascolini, Maximilian Steinbeis

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Pascolini
Język
niemiecki
Wydawca
Aufbau
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
251
ISBN10
335103296x
ISBN13
9783351032968
Seria
Kategorie
Ocena
2,2 z 5
Opis
Der Autor ist mit ganzem Herzen bei dem, was er erzählt. Matthias Pascolini bringt die Ettengruber Polizei zur Verzweiflung, denn der junge Gauner ist einfach nicht zu fassen. In dem Provinznest kämpfen Katholiken gegen Protestanten, Traditionalisten gegen Freigeister, Tennisvereinsmitglieder gegen die Herren vom Fußballklub. Je härter die Staatsgewalt zuschlägt, desto mehr wird Pascolini zum Volkshelden. Als die Politik eingreift, stehen die Ettengruber am Rande eines Bürgerkriegs. Es ist ein derbes, bitterböses Spiel um die Macht des Geschichtenerzählens, eine kluge und bissige Satire über Freiheitsmythen und Fremdenverkehr. Für alteingesessene Ettengruber ist Pascolini ein Held wie aus alten Zeiten, auch wenn seine Schmugglerbande sich auf Drogenhandel verlegt hat. Bald rankt sich ein Mythos à la Robin Hood um die jungen Schlitzohren, was den Touristen im Gasthof Teufelsschlupf zugutekommt. Doch als Kommissar Eugen Kastenbauer ihn verfolgt und der Unternehmer Heinz-Hubert Scholten ein Skiparadies plant, nimmt Pascolinis Schicksal eine böse Wendung. Am Ende nützt dem „bayerischen Hiasl“ all sein Ruhm nichts – dafür manch anderem umso mehr. Ein scharfzüngiges Epos aus der Provinz, ein Heimatroman mit einer starken Prise Räuberpistole.