Bookbot

Klosterberuf

Parametry

  • 176 stron
  • 7 godzin czytania

Więcej o książce

Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf. Seine Frau war ihm bei dieser beschwerlichen Reise gefolgt, und von Petersburg aus der Frau von Bohuzsky, der Gemahlin des Castellans des Fürstbischofs von W., empfohlen. Dieser Titel: Castellan, bezeichnet in Polen ein ansehnliches Kronamt, aber auch einen Dienst, den der kleinere Adel bei dem größern bekleidet, und der oft die Aufsicht über einen so großen Umfang von Gütern in sich begreift, daß ihre Eigenthümer in dieser Rücksicht mit den größern deutschen Reichsfürsten hätten verglichen werden können. Dieses war bei dem Fürstbischof der Fall, und Bohuzsky, selbst aus einer sehr guten, aber verarmten Familie, mit der Tochter eines Grafen G–ky vermählt, ein angesehener Mann. Das gastfreie Haus dieses Mannes bot der jungen gebildeten Deutschen einen angenehmen Aufenthalt dar. Neben dem nationellen Charakter von Entschlossenheit, Lebhaftigkeit, Sinnlichkeit, Selbstsucht, den sie auch in diesem Kreise erblickte, fiel ihr, unter den zahlreichen schönen Weibern, die Tochter des Castellans aus einer ersten Ehe, ein noch sehr junges Mädchen, auf.

Zakup książki

Klosterberuf, Therese Huber

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Klosterberuf
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
176
ISBN13
9791041904358
Seria
Kategorie
Opis
Ein bairischer Officier, der in Petersburg die Erbschaft eines Verwandten eingeholt hatte, hielt sich im Jahre 1791 einige Wochen in W. in Lithauen auf. Seine Frau war ihm bei dieser beschwerlichen Reise gefolgt, und von Petersburg aus der Frau von Bohuzsky, der Gemahlin des Castellans des Fürstbischofs von W., empfohlen. Dieser Titel: Castellan, bezeichnet in Polen ein ansehnliches Kronamt, aber auch einen Dienst, den der kleinere Adel bei dem größern bekleidet, und der oft die Aufsicht über einen so großen Umfang von Gütern in sich begreift, daß ihre Eigenthümer in dieser Rücksicht mit den größern deutschen Reichsfürsten hätten verglichen werden können. Dieses war bei dem Fürstbischof der Fall, und Bohuzsky, selbst aus einer sehr guten, aber verarmten Familie, mit der Tochter eines Grafen G–ky vermählt, ein angesehener Mann. Das gastfreie Haus dieses Mannes bot der jungen gebildeten Deutschen einen angenehmen Aufenthalt dar. Neben dem nationellen Charakter von Entschlossenheit, Lebhaftigkeit, Sinnlichkeit, Selbstsucht, den sie auch in diesem Kreise erblickte, fiel ihr, unter den zahlreichen schönen Weibern, die Tochter des Castellans aus einer ersten Ehe, ein noch sehr junges Mädchen, auf.